March 13, 2019 / 12:11 PM / 2 months ago

MÄRKTE-Analysten bemängeln Nettoschulden und Ausblick von E.ON

Frankfurt, 13. Mrz (Reuters) - Trotz einer höheren Dividende haben Anleger nach der Jahresbilanz von E.ON die Aktien aus den Depots geworfen. Die Papiere verloren am Mittwoch in der Spitze 1,9 Prozent auf 9,63 Euro. Damit waren sie zweitgrößter Verlierer im Leitindex Dax. Als überraschend bezeichneten die Analysten von Jefferies eine höher als erwartet ausgefallene Nettoverschuldung. Das sei sehr wahrscheinlich auf niedrigere Barmittelzuflüsse (FCF) im vierten Quartal und höhere Rentenzahlungen zurückzuführen.

Die Ergebnisentwicklung liege hingegen im Rahmen der Erwartungen, hieß es bei Jefferies. Im vergangenen Jahr schrumpfte das bereinigte Ebit um drei Prozent auf 2,99 Milliarden Euro. 2019 peilt E.ON insgesamt einen operativen Gewinn von 2,9 bis 3,1 Milliarden Euro an.

Der Ausblick liege leicht unter den Erwartungen, hieß es in einer Analyse von Morningstar. Zudem seien die Aktien wohl überbewertet. Die Pläne für 2020 setzten ein steiles Wachstum voraus. Unklar sei, was die Treiber dafür sein sollten.

Seit Jahresbeginn haben E.ON-Aktien rund 14 Prozent zugelegt. (Reporter: Anika Ross, redigiert von Sabine Wollrab. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069-7565 1236 oder 030-2888 5168)

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