August 16, 2019 / 11:41 AM / 4 months ago

MÄRKTE-Aktien von GE setzen nach Bilanz-Vorwürfen zur Erholung an

Frankfurt, 16. Aug (Reuters) - Einen Tag nach dem spektakulären Kurseinbruch von General Electric haben sich die Aktien stabilisiert. Die Papiere lagen vorbörslich drei Prozent im Plus, nachdem sie am Donnerstag rund elf Prozent verloren hatten. Auslöser war ein Bericht des auf Enthüllungen spezialisierten Privatermittlers Harry Markopolos gewesen. Darin bezichtigte er den Konzern, mögliche Verluste in Milliardenhöhe verschleiert und die Lage des Konzerns geschönt zu haben. GE-Chef Larry Culp konterte, bei dem Bericht handle es sich “schlicht und einfach um Marktmanipulation”. Er enthalte falsche Angaben. Culp kaufte nach Angaben der Börsenaufsicht am Donnerstag GE-Aktien im Wert von knapp zwei Millionen Dollar.

Analysten halten den Konzernchef nach wie vor für glaubwürdig. Die Analysten von Morningstar kommentierten: “Ist das Ende von General Electric nahe? Das glauben wir nicht und setzen immer noch auf Larry.” Zwar habe Markopolos in bezug auf die Undurchsichtigkeit bei den Bilanzen von GE recht, aber “wir sind mit der allgemeinen Schlussfolgerung von Markopolos, dass GE ein Betrug ist, nicht einverstanden.” Markopolos hatte einst den Milliardenbetrug des Fondsmanagers Bernard Madoff aufgedeckt. (Reporter: Divya R und Ankit Ajmera, geschrieben von Anika Ross, redigiert von Olaf Brenner Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069-7565 1236 oder 030-2888 5168)

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