September 3, 2019 / 3:05 PM / 19 days ago

BÖRSEN-TICKER-Argentiniens Peso auf Erholungskurs - Aktien fallen

03. Sep (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

16:52 Uhr - Am zweiten Tag nach Einführung von Kapitalkontrollen setzt die argentinische Währung ihren Erholungskurs fort. Der Dollar verbilligt sich im Gegenzug um 2,5 Prozent auf 56,05 Peso. Der Aktienmarkt in Buenos Aires bricht dagegen um 5,2 Prozent ein. Ein börsennotierter Fonds (ETF) auf argentinische Werte verliert ein Prozent.

16:19 Uhr - Die Furcht vor einer Rezession setzt dem Dollar zu. Im Gegenzug verteuert sich der Euro binnen Minuten um etwa einen Viertel US-Cent auf 1,0967 Dollar. Dax und EuroStoxx50 bauen ihre Verluste aus und verlieren jeweils 0,6 Prozent. Der überraschend starke Rückgang des Einkaufsmanager-Index für die US-Industrie auf 49,1 Punkte signalisieren, dass die weltgrößte Volkswirtschaft schrumpft.

14.22 Uhr - Der dänische Pensionsfonds MP Pension will nach eigenen Angaben klimafreundlicher investieren und trennt sich daher von den Aktien zehn großer Ölkonzerne. MP kündigte an, die Anteile an Exxon Mobil, BP, Chevron, PetroChina, Rosneft, Royal Dutch Shell, Sinopec, Total, Petrobras und Equinor zu verkaufen.

13.34 Uhr - Die überraschend geringe Inflation in der Türkei stützt den Kurs der Lira. Ein Dollar kostete im Gegenzug mit 5,7622 Lira 0,7 Prozent weniger als am Vortag. Die Teuerungsrate ging im August etwas stärker als erwartet auf 15,01 Prozent zurück und war damit so niedrig wie seit mehr als einem Jahr nicht.

12.24 Uhr - Der Yuan setzt seinen Abwärtskurs fort. Ein Dollar kostet im Gegenzug mit 7,1854 so viel wie seit Februar 2008 nicht mehr. Einen wichtigen Grund dabei spielt, dass sich im Handelskonflikt zwischen den USA und China keine Entspannung abzeichnet. Begrenzt wurden die Verluste von der chinesischen Notenbank, die ihren Referenzkurs mit 7,0884 zum Dollar nicht so weit absacken ließ wie erwartet. Ein Händler sagte, es sei damit zu rechnen, dass die chinesische Zentralbank den Yuan bis zu den nächsten Handelsgesprächen in diesem Monat in etwa auf diesem Niveau halten dürfte.

09.43 Uhr - Vor dem Online-Votum der 5-Sterne-Bewegung über die neue Regierung mit den Sozialdemokraten (PD) greifen Anleger zu italienischen Staatsanleihen. Die Rendite fällt im Gegenzug auf ein Rekordtief von 0,905 Prozent. Der amtierende Regierungschef Giuseppe Conte rief die 5-Sterne-Mitglieder dazu auf, die Koalition zu billigen. Zugleich legte die Regierung einen Haushaltsentwurf für 2020 vor. Dieser werde expansiv sein, ohne die öffentlichen Finanzen zu gefährden.

09.30 Uhr - Die steigende Risikoscheu lockt Anleger in Staatsanleihen. Die zehnjährigen deutschen Papiere legen 0,2 Prozent zu, die Rendite fällt auf minus 0,726 Prozent und damit den tiefsten Stand seit einer Woche.

08.41 Uhr - Gewinnmitnahmen drücken die US-Staatsanleihen. Der Kurs der zehnjährigen Bonds sank um 0,1 Prozent, die Rendite lag bei 1,5095 Prozent und damit deutlich über dem Dreijahrestief von 1,443 Prozent, das vergangene Woche markiert worden war.

07.56 Uhr - Ein Auftrag aus Schottland gibt den Aktien des Windkraftanlagen-Herstellers Nordex Auftrieb. Sie gewinnen im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz 2,8 Prozent. Nordex hat sich eine Bestellung von zehn Turbinen gesichert.

07.52 Uhr - Das britische Pfund fällt vor der Brexit-Debatte im Unterhaus unter die Marke von 1,20 Dollar und notiert mit 1,1991 Dollar so niedrig wie seit Anfang 2017 nicht mehr. Im Parlament deutet sich eine Machtprobe zwischen Premier Boris Johnson und seinen Gegnern an. Mehrere Abgeordnete wollen einen ungeregelten Brexit verhindern und den EU-Austrittstermin erneut verschieben. Johnson lehnte das am Montagabend kategorisch ab und drohte indirekt mit Neuwahlen.

07.48 Uhr - Die Experten der Credit Suisse bewerten den Stahlhändler Klöckner & Co positiv und stufen die Aktien mit “outperform” ein. Die Aktien legen im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz 2,9 Prozent zu.

07.46 Uhr - Der Batteriehersteller Varta investiert in den Ausbau seiner Kapazitäten und will 2022 mehr als 150 Millionen Lithium-Ionen-Akkus herstellen. Das Unternehmen investiert dazu 130 Millionen Euro und erweitert seine Standorte in Ellwangen und Nördlingen. An der Börse kam das gut an, die Aktien legten im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz 2,9 Prozent zu.

07.38 Uhr - Ein negativer Analystenkommentar belastet die Aktien des Stahlkonzerns ThyssenKrupp. Sie notieren im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz 1,3 Prozent schwächer. Die Experten der Credit Suisse stuften die Aktie als “underperform” ein und begründeten das mit Bilanzrisiken sowie der langsamen Restrukturierung. (Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069 - 7565 1236 oder 030 - 2888 5168.)

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