April 24, 2020 / 12:04 PM / a month ago

BÖRSEN-TICKER-Rubel legt nach Zinssenkung in Russland zu

Frankfurt, 24. Apr (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

13.52 Uhr - Der Rubel legt nach der Zinssenkung in Russland zu und notiert zum Dollar ein Prozent höher. Die russische Notenbank hatte ihren Leitzins im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen auf 5,5 von 6 Prozent gekappt und behält sich weitere Schritte nach unten vor. Valentin Schurba, Chefinvestor bei der Privatbank MKB, rechnet deswegen mit einer weiteren Volatilität des Rubel in den kommenden Monaten.

13.11 Uhr - Die Experten der Bank of America halten einen Kursanstieg der europäischen Aktien um ein Fünftel bis August für möglich. Dann könne der europäische Stoxx 600 die Marke von 400 Punkten erreichen. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen gehe in einigen Ländern zurück, so dass einige der schärfsten Einschnitte gelockert werden könnten. In der Folge dürfte die wirtschaftliche Tätigkeit wieder anziehen.

13.06 Uhr - Der Erfolg bei der Behandlung von künstlich beatmeten Corona-Patienten gibt Mesoblast Auftrieb. Die in den USA notierten Aktien der australischen Pharmafirma steigen vorbörslich um 28 Prozent auf 8,25 Dollar. Mit Hilfe eines Medikamentes kamen den Angaben zufolge bei Tests 75 Prozent der Patienten im Schnitt nach zehn Tagen wieder ohne künstliche Beatmung aus.

12.38 Uhr - Explodierende Nutzerzahlen hieven Zoom auf ein Rekordhoch. Die Aktien des Videokonferenzen-Anbieters steigen im vorbörslichen US-Geschäft um 2,6 Prozent auf 173,50 Dollar. Damit summiert sich das Plus seit Ausbruch der Coronavirus-Krise um etwa 75 Prozent. Trotz Sicherheits- und Datenschutz-Bedenken hat die Firma den Angaben zufolge aktuell 300 Millionen Nutzer.

08.28 Uhr - Die enttäuschte Hoffnung auf gemeinsame “Corona-Bonds” der EU schickt Italiens Anleihen auf Talfahrt. Dies treibt die Rendite der zehnjährigen Titel auf 2,101 von 2,006 Prozent.

08.10 Uhr - Der Ölpreis entfernt sich weiter von seinen jüngsten Tiefständen. Die Sorte Brent aus der Nordsee verteuert sich am Freitag um drei Prozent auf 21,97 Dollar je Barrel, und die US-Sorte WTI gewinnt 4,2 Prozent 17,19 Dollar. Wegen des Nachfrage-Einbruchs durch die Coronavirus-Pandemie seien weitere größere Kursgewinne aber nicht zu erwarten, warnen die Analysten der ING Bank. (Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069 - 7565 1236 oder 030 - 2888 5168.)

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