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Marktbericht Deutschland

BÖRSEN-TICKER-Türkische Lira fällt auf Rekordtief

22. Sep (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

18.45 Uhr - Die Talfahrt der türkischen Währung geht weiter. Mit 7,6698 Lira verzeichnet der Dollar zum vierzehnten Mal in 16 Tagen ein Rekordhoch. Der Euro ist mit 8,9978 Lira ebenfalls so teuer wie noch nie. Damit steige der Druck auf die Zentralbank, den Leitzins bei ihrer Sitzung am Donnerstag anzuheben, statt sich wie bisher auf die Begrenzung der Liquidität zu beschränken, sagen Analysten. Nur so könne sie ihre Glaubwürdigkeit wiedererlangen und die Abwertungsspirale aufhalten.

13.05 Uhr - Vor Start des “Battery Day” trennen sich Anleger vorbörslich von Tesla. Aktien des Elektroauto-Pioniers geben vier Prozent nach. Tesla-Chef Elon Musk warnte bereits im Vorfeld, dass die technischen Verbesserungen, die auf der Veranstaltung vorgestellten werden sollen, erst nach 2022 in großer Stückzahl gefertigt werden könnten.

10.05 Uhr - Aktien von ProSiebenSat1 legen 9,2 Prozent zu und setzen sich damit an die Spitze des MDax. Ein Bericht über eine mögliche Aufstockung des Anteils von Großaktionär Mediaset in der italienischen Zeitung “Il Messagero” lässt Händlern zufolge die Anleger zugreifen.

09.26 Uhr - Die türkische Lira setzt ihre Talfahrt fort. Vor dem in dieser Woche anstehenden Zinsentscheid der türkischen Zentralbank ziehen sich Anleger aus der Währung des Landes weiter zurück. Der Dollar steigt im Gegenzug um 0,3 Prozent auf ein Rekordhoch von 7,6492 Lira. In diesem Jahr büßte die türkische Lira bereits 22 Prozent an Wert ein. Ökonomen rechnen zwar mehrheitlich nicht damit, dass die Notenbank am Donnerstag den Leitzins anhebt. Allerdings erwarteten sie weitere Maßnahmen durch die Hintertür, um die Geldmenge zu straffen.

07.50 Uhr - Der Preis für Kupfer zieht erneut an. Das Industriemetall verteuert sich am Dienstag um knapp ein Prozent auf 6753 Dollar je Tonne. “Die chinesische Nachfrage und die Verknappung der weltweiten Kupferbestände wirken sich unterstützend auf die Preise aus”, sagte Lachlan Shaw, Rohstoffexperte bei der National Australia Bank. Die Sorge vor weiteren Einschränkungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie begrenze aber den Zuwachs. (Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter der Telefonnummer 030 2201 33702)

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