for-phone-onlyfor-tablet-portrait-upfor-tablet-landscape-upfor-desktop-upfor-wide-desktop-up
Marktbericht Deutschland

BÖRSEN-TICKER-Gold und Silber verbilligen sich wie seit März nicht

Frankfurt, 25. Sep (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

17.14 Uhr - Gold verbilligt sich auf Wochensicht um 4,5 Prozent, Silber kostet 14,3 Prozent weniger als vor einer Woche. Bei beiden Edelmetallen ist der Rückgang so stark wie seit dem Höhepunkt der Corona-Krise im März nicht mehr, als weltweit Ausgangssperren verhängt und das öffentliche und wirtschaftliche Leben stark eingeschränkt wurden. Der Preisrückgang sei nicht allein mit dem stärkeren Dollar zu erklären, sagt Commerzbank-Experte Carsten Fritsch: Auch nachlassende Inflationssorgen angesichts der derzeit in vielen Ländern steigenden Corona-Infektionszahlen spielten eine Rolle. “Denn wenn dadurch die wirtschaftliche Erholung ins Stocken gerät und die Menschen ihre sozialen Kontakte wieder stärker einschränken, lässt auch der Preisdruck nach.”

16.33 Uhr - Kupfer steuert auf den größten Wochenverlust seit März zu. Das wichtige Industriemetall kostet mit 6527 Dollar je Tonne 4,2 Prozent weniger als vor einer Woche. “Eine zweite Welle in der Pandemie dominiert die Nachrichten, und das schafft ein Umfeld, in dem wir Rückgänge sehen”, sagt Oliver Nugent, Analyst bei der Citibank. Für Oktober und November seien die Aussichten aber angesichts eines möglichen Konjunkturpakets in den USA sowie der Plenarsitzung in China besser.

13.33 Uhr - Der Beginn in die nächste Testphase für einen Coronavirus-Impfstoff ermuntert Anleger zum Einstieg bei Novavax. Die Aktien der Pharmafirma steigen im vorbörslichen US-Geschäft um gut sechs Prozent. Den Angaben zufolge sollen in den kommen vier bis sechs Wochen bis zu 10.000 Personen in Großbritannien mit dem Mittel geimpft werden.

13.23 Uhr - Die Aussicht auf dauerhaft niedrige Zinsen und geringe Gewinnmargen im Kreditgeschäft vertreibt Anleger aus Finanzwerten. Der europäische Banken-Index fällt um 1,7 Prozent auf ein Rekordtief von 78,89 Punkten. Sein Pendant für die Euro-Zone rutscht um gut zwei Prozent auf 52,75 Zähler ab, notiert aber immer noch rund vier Punkte über seinem Tiefstwert vom Mai.

11.51 Uhr - Die geplante Wiederaufnahme der Dividendenzahlungen ermuntert Anleger zum Einstieg bei Electrolux. Die Aktien des Haushaltsgeräte-Herstellers steigen in Stockholm um 4,4 Prozent und sind mit 203,70 Kronen so teuer wie noch nie im laufenden Jahr.

11.45 Uhr - Die steigenden Corona-Infektionszahlen machen Dax-Anleger immer nervöser. Der deutsche Leitindex verliert mehr als ein Prozent und notiert mit 12.455,92 Punkten unter der wichtigen 12.500er Marke. Der EuroStoxx50 büßt ähnlich stark auf 3126,29 Zähler ein.

08.32 Uhr - Ein positiver Analystenkommentar hievt Klöckner & Co. (KlöCo) an die Spitze des SDax. Die Aktien des Stahlhändlers steigen Frankfurter Frühhandel um rund zwei Prozent auf fünf Euro. Die Experten der Deutschen Bank hoben ihr Kursziel auf sieben von 6,7 Euro an.

07.33 Uhr - Forschritte bei den Vergleichsverhandlungen im US-Streit um den mutmaßlich krebserregenden Unkraut-Vernichter Glyphosat ermuntern Anleger zum Einstieg bei Bayer. Die Aktien des Pharma- und Agrarchemiekonzerns steigen vorbörslich um 1,7 Prozent. Damit dürften sich die Chancen erhöhen, dass der Rechtsstreit mit einem elf Milliarden Dollar schweren Vergleichspaket beendet wird. (Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter der Telefonnummer 030 2201 33702)

for-phone-onlyfor-tablet-portrait-upfor-tablet-landscape-upfor-desktop-upfor-wide-desktop-up