January 6, 2020 / 12:57 PM / 7 months ago

BÖRSEN-TICKER-Auftrag treibt Brennstoffzellen-Anbieter Plug Power

Frankfurt, 06. Jan (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

13.57 Uhr - Ein 172 Millionen Dollar schwerer Auftrag für Plug Power elektrisiert Anleger. Die Aktien des Brennstoffzellen-Spezalisten steigen im vorbörslichen US-Geschäft um neun Prozent. Das Unternehmen liefert den Angaben zufolge einem nicht genannten Großkonzern Brennstoffzellen und dazu gehörige Infrastruktur.

13.46 Uhr - Das Sieben-Jahres-Hoch des Goldpreises ermuntert Anleger zum Einstieg bei Edelmetall-Förderern. In London steigen die Aktien der russischen Bergbaufirma Polymetal um 1,8 Prozent. An der Wall Street gewinnen die Titel von Newmont, Barrick, Yamana, AngloGold Ashanti und Sibanye vorbörslich bis zu 4,7 Prozent. Letztere markieren mit 10,53 Dollar ein Dreieinhalb-Jahres-Hoch.

11.55 Uhr - Die aktuelle Ölpreis-Rally setzt der indischen Aktienbörse zu. Die dortigen Leitindizes Nifty 50 und BSE verbuchen mit einem Minus von jeweils etwa zwei Prozent den größten Tagesverlust seit vier Monaten. Indien ist stark von Energie-Importen abhängig. Ein steigender Ölpreis vergrößert das Haushalts- und das Leistungsbilanzdefizit.

10.45 Uhr - In der Hoffnung auf sprudelnde Gewinne durch den steigenden Ölpreis legen sich Anleger Ölfirmen ins Depot. Dies treibt den europäischen Branchenindex auf ein Fünfeinhalb-Monats-Hoch von 328,84 Punkten.

09.48 Uhr - Wegen der Spannungen in der Golf-Region fliehen Anleger erneut aus irakischen Anleihen. Dies treibt die Rendite der bis 2023 laufenden Papiere auf ein Zwölf-Monats-Hoch von 7,307 Prozent. Damit rentieren die Titel rund 1,5 Prozentpunkte höher als vor der gezielten Tötung eines iranischen Generals im Irak durch die USA vergangene Woche.

09.32 Uhr - Wegen der Talfahrt an den Aktienmärkten schauen sich Anleger nach Alternativen um. Dies treibe sie unter anderem in das “digitale Gold” Bitcoin, sagt Nigel Green, Gründer und Chef des Anlageberaters deVere. Der Kurs der ältesten und wichtigsten Cyber-Devise steigt um 4,3 Prozent auf ein Zwei-Wochen-Hoch von 7583,80 Dollar.

09.25 Uhr - Ein negativer Analystenkommentar setzt Covestro zu. Die Aktien fallen um 4,8 Prozent auf 39,87 Euro. Die Experten des Vermögensverwalters Mainfirst bekräftigten ihre Verkaufsempfehlung und senkten das Kursziel auf 38 von 41 Euro.

08.11 Uhr - Nach der jüngsten Kursrally bei New Work nutzen einige Anleger die Gelegenheit zu Gewinnmitnahmen. Die Aktien des Betreibers des Karriere-Netzwerks Xing fallen im Frankfurter Frühhandel um 4,4 Prozent. In den vorangegangenen drei Wochen hatten sie knapp elf Prozent und damit etwa fünf Mal so stark wie der SDax zugelegt.

08.04 Uhr - Angesichts der Spannungen am Golf greifen Anleger auf der Suche nach sicheren Anlagen verstärkt zur japanischen Währung. Dadurch fällt im Gegenzug der Kurs des Dollar um 0,3 Prozent auf ein Drei-Monats-Tief von 107,75 Yen.

07.58 Uhr - Wegen des US-Konflikts mit Iran und Irak flüchten weitere Anleger in die “Antikrisen-Währung” Gold. Der Preis für das Edelmetall steigt um 1,8 Prozent und liegt mit 1579,72 Dollar je Feinunze auf dem höchsten Stand seit fast sieben Jahren. Sollte er die Marke von 1585 Dollar überwinden, rücke die psychologisch wichtige 1600er Marke ins Visier der Anleger, sagt Analyst Benjamin Lu vom Brokerhaus Phillip Futures.

07.48 Uhr - Anhaltende Spekulationen auf einen Angebotsengpass hieven den Preis für Palladium erstmals über die Marke von 2000 Dollar je Feinunze. Das zur Herstellung von Auto-Katalysatoren für Otto-Motoren benötigte Edelmetall verteuert sich um 1,6 Prozent und erreicht ein Rekordhoch von 2020,19 Dollar.

07.36 Uhr - Der bevorstehende Abstieg aus dem SDax drückt Comdirect am Montag vorbörslich 1,9 Prozent ins Minus. Die Direktbank muss wegen des Rückgangs des Streubesitzes unter zehn Prozent den Kleinwerte-Index zum 8. Januar verlassen. Die Titel des Verkehrstechnik-Konzerns Vossloh, der Comdirect im SDax ersetzen soll, gewannen 0,6 Prozent. (Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069 - 7565 1236 oder 030 - 2888 5168.)

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