January 15, 2020 / 12:10 PM / 4 days ago

BÖRSEN-TICKER-Schwache Zahlen setzen Target unter Druck

Frankfurt, 15. Jan (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

12.45 Uhr - Target vergrault die Anleger mit enttäuschenden Geschäftszahlen. Die Aktien des US-Einzelhändlers fallen vorbörslich um mehr als acht Prozent. Auch Papiere des Rivalen Walmart verlieren zwei Prozent. Der Umsatz im Geschäft über die Feiertage zum Jahresende zog auf vergleichbarer Basis lediglich um 1,4 Prozent an, verglichen mit 5,7 Prozent im Vorjahreszeitraum. In wichtigen Bereichen wie Elektronik und Spielzeug blieben die Verkäufe hinter den Erwartungen zurück.

09.43 Uhr - Ein Umsatz- und Gewinnrückgang belastet den Zulieferer Hella. Die Aktien des Scheinwerferspezialisten geben zu Handelsbeginn fast drei Prozent nach. Hella macht der weltweite Rückgang der Automobilproduktion zu schaffen, der Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr 2019/20 gedrückt hat.

08.57 Uhr - Ein negativer Analystenkommentar macht Pfeiffer Vacuum zu schaffen. Die Aktien des Pumpen-Herstellers fallen im Frankfurter Frühhandel um 2,4 Prozent auf 152 Euro. Die Experten des Bankhauses Lampe stuften die Titel auf “Hold” von “Buy” zurück und senkten das Kursziel von 146 auf 145 Euro.

07.38 Uhr - Nach dem jüngsten Kurssturz steigen erste Anleger wieder bei Salzgitter ein. Die Aktien des Stahlkonzerns steigen vorbörslich um 1,6 Prozent, nachdem sie angesichts eines pessimistischen Ausblicks am Dienstag um knapp zwölf Prozent eingebrochen waren. Das war der größte Tagesverlust seit sechseinhalb Jahren.

07.29 Uhr - Schwindende Hoffnungen auf eine anziehende Nachfrage drücken die Preise für Rohöl und Industriemetalle. Die Nordsee-Ölsorte Brent verbilligt sich um 0,2 Prozent auf 64,34 Dollar je Feinunze und Kupfer um 0,5 Prozent auf 6271 Dollar je Tonne. Investoren seien enttäuscht von der harten Haltung der US-Regierung im Handelsstreit mit China und der Beibehaltung der Strafzölle auf Waren aus der Volksrepublik, sagte Analyst Edward Moya vom Brokerhaus Oanda.

07.18 Uhr - Zweifel an einem Wachstumsschub für die Weltwirtschaft durch das Handelsabkommen zwischen den USA und China treibt Anleger wieder verstärkt in Gold. Das Edelmetall verteuert sich am Mittwoch um 0,3 Prozent auf 1550,30 Dollar je Feinunze. Kopfschmerzen bereite Investoren die Tatsache, dass die US-Strafzölle vorerst bestehen bleiben, sagt Analyst Warren Patterson von der ING Bank. (Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069 - 7565 1236 oder 030 - 2888 5168.)

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