January 27, 2020 / 9:16 AM / in a month

BÖRSEN-TICKER-Virus-Krise schickt "WMF"-Mutter SEB auf Talfahrt

Frankfurt, 27. Jan (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

10.08 Uhr - Drohende Einnahmeausfälle brocken SEB den größten Kurssturz sei einem halben Jahr ein. Die Aktien des französischen Haushaltsartikel-Herstellers, zu dem die Marken “Tefal”, “Krups” und “WMF” gehören, fallen um gut sechs Prozent auf ein Zwölf-Monats-Tief von 121 Euro. Das SEB-Werk in der vom Coronavirus besonders betroffenen chinesischen Provinz Wuhan liege still und es sei unklar, ob die Absatz-Einbußen aufgeholt werden können, schreiben die Analysten der HSBC. Sie senkten ihr Kursziel um 16 Prozent auf 150 Euro.

09.45 Uhr - Auf Furcht vor einem Rückgang der wichtigen Nachfrage in China ziehen sich Anleger bei europäischen Anbietern von Luxusgütern zurück. Der Branchenindex verliert 1,8 Prozent. Zu den größten Verlierern zählen hier die Modefirmen Hugo Boss, Christian Dior und Burberry mit Kursverlusten von bis zu 4,7 Prozent.

09.11 Uhr - Die Reisebeschränkungen in China wegen des Coronavirus machen die Eigner von Luftfahrt- und Touristikwerten nervös. Der europäische Branchenindex verliert 2,4 Prozent und steuert auf den größten Tagesverlust seit einem halben Jahr zu. Mit einem Minus von rund sechs Prozent gehört hier die Lufthansa zu den größten Verlierern.

08.58 Uhr - Auf der Suche nach sicheren Anlagen greifen Anleger verstärkt zur Schweizer Währung. Dies drückt den Kurs des Euro auf 1,0692 Franken, den niedrigsten Stand seit fast drei Jahren. Der Dollar verliert 0,2 Prozent auf 0,9688 Franken.

07.58 Uhr - Wegen des in China grassierenden Coronavirus ziehen sich Anleger aus der Währung des Landes zurück. Im Gegenzug steigt der Dollar an den Börsen außerhalb der wegen des Neujahrsfestes geschlossenen chinesischen Festlandbörsen auf ein Vier-Wochen-Hoch von 6,9777 Yuan.

07.51 Uhr - Die Furcht vor einem Dämpfer für die Weltwirtschaft durch die Ausbreitung des Coronavirus treibt Anleger in “sichere Häfen”. Die “Krisen-Währung” Gold gewinnt ein Prozent und ist mit 1586,43 Dollar je Feinunze so teuer wie zuletzt während der USA/Iran-Krise vor drei Wochen.

07.42 Uhr - Spekulationen auf eine geringere Nachfrage aus China wegen des dort grassierenden Coronavirus schicken die Preise zahlreicher Rohstoffe auf Talfahrt. Die Ölsorte Brent aus der Nordsee verbilligt sich um 2,25 Prozent auf 59,38 Dollar je Barrel. Der Kupfer-Preis sinkt um 1,6 Prozent auf 5832 Dollar je Tonne. (Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069 - 7565 1236 oder 030 - 2888 5168.)

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