February 3, 2020 / 12:03 PM / 25 days ago

BÖRSEN-TICKER-Apple nach Ladenschließungen in China unter Druck

03. Feb (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

12.56 Uhr - Die vorübergehende Schließung aller Filialen in China setzt Apple zu. Der US-Konzern notierte vorbörslich ein Prozent tiefer. Am Wochenende hatte der iPhone-Hersteller angekündigt, wegen des Coronavirus alle Geschäfte auf dem chinesischen Festland bis zum 9. Februar geschlossen zu halten. Die Analysten von Wedbush gehen aber davon aus, dass die Auswirkungen dieser Vorsichtsmaßnahme vernachlässigbar seien. Der Großteil des Geschäfts mit iPhones und AirPods aus China und den umliegenden Ländern habe im Vorfeld des chinesischen Neujahrs stattgefunden. Viele Verkäufe würden zudem im Internet abgewickelt.

10.21 Uhr - Angesichts der Talfahrt am chinesischen Aktienmarkt und der anhaltenden Virus-Angst trennen sich Anleger von der Landeswährung Yuan. Der Dollar steigt im Gegenzug um 0,1 Prozent auf 7,0117 Yuan. “Die Flucht in sichere Häfen ist jetzt ein großes Thema”, sagte Bart Wakabayashi, in Tokio ansässiger Manager der State Street Bank. Die als sichere Anlagehäfen geltende Währungen Japans und der Schweiz gaben zwar leicht nach. Mit 108,48 Yen pro Dollar notierte die japanische Währung aber weiter nahe dem zuletzt erreichten Drei-Wochen-Hoch. Auch der Schweizer Franken entfernte sich mit 0,96395 pro Dollar nicht weit von seinem im Januar erzielten 15-Monats-Hoch.

09.50 Uhr - Die Furcht vor einer sinkenden Nachfrage aus China wegen der Ausbreitung des Coronavirus belastet den Ölpreis. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent fiel um bis zu 2,1 Prozent auf 55,42 Dollar. Das ist der niedrigste Stand seit einem Jahr. Der weltgrößte Ölimporteur China hat Flüge gestrichen und Fabriken geschlossen, um die Ausbreitung der neuen Lungenkrankheit einzudämmen. “Reisebeschränkungen und die ausgedehnte Schließung großer Teile des chinesischen Industriesektors haben die Ölnachfrage belastet”, schreiben die Rohstoffanalysten von ING in einer Notiz.

09.32 Uhr - Ein überraschend hoher Quartalsumsatz sorgt für Rückenwind bei Ryanair. Die irische Billig-Airline legt nach Zahlenvorlage mehr als drei Prozent zu. Wegen des immer länger dauernden weltweiten Flugverbots der Unglückmaschine Boeing 737 MAX musste die Fluggesellschaft ihr langfristiges Ziel für das Passagierwachstum allerdings revidieren. (Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069 - 7565 1236 oder 030 - 2888 5168.)

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