March 9, 2020 / 8:44 AM / 20 days ago

BÖRSEN-TICKER-Rubel fällt auf Vier-Jahres-Tief

Berlin, 09. Mrz (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

09.35 Uhr - Der Einbruch des Ölpreises setzt der russischen Währung zu. Der Rubel rutscht zum Dollar mit 73,50 auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren. Der am Wochenende begonnene Öl-Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland drückte die Öl-Preise um rund 30 Prozent. Auch die Furcht vor einer nachlassenden Rohstoff-Nachfrage aus China wegen der Coronavirus-Krise setzt dem wichtigen russischen Exportgut zu.

09.13 Uhr - Die Aktien der Deutschen Bank sacken auf ein Rekordtief. Die Titel verlieren in den ersten Handelsminuten 17,1 Prozent auf 5,61 Euro. Sie sind damit größter Verlierer im Dax.

09.11 Uhr - Nach der Verschärfung der Reisebeschränkungen für Norditalien wegen der Coronavirus-Epidemie fliehen Anleger aus den Anleihen des Landes. Dies treibt die Rendite der zehnjährigen Titel auf 1,362 Prozent von 1,079 Prozent. Das ist der größte Anstieg seit knapp zwei Jahren.

08.57 Uhr - Aus Furcht vor den Folgen der Coronavirus-Krise und des Ölpreiskriegs zwischen Russland und Saudi- Arabien fliehen Anleger in Bundesanleihen. Dies drückt die Rendite der zehnjährigen auf ein Rekordtief von minus 0,863 Prozent.

08.20 Uhr - Der Ölpreiskrieg zwischen Russland und Saudi Arabien schickt Saudi Aramco auf Talfahrt. Die Aktien des staatlichen saudiarabischen Ölkonzerns fallen an der Börse Riad um zehn Prozent auf 27 Riyal und notieren erstmals unter ihrem Ausgabepreis von 32 Riyal. Die Ölsorte Brent aus der Nordsee verliert knapp 32 Prozent und ist mit 31,02 Dollar je Barrel so billig wie zuletzt vor vier Jahren.

07.43 Uhr - Deutsche Bank-Aktien geben im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz 7,3 Prozent nach. Einem Händler zufolge sind Finanztitel wegen der Auswirkungen des Coronavirus besonders unter Druck.

02.12 Uhr - Die Börse in Australien verzeichnet mit einem Minus von 5,6 Prozent im Verlauf ihren stärksten Rückgang seit November 2008. Schlimmer als die zunehmende Zahl von Coronavirus-Fällen im Land selbst wirke sich die Unsicherheit über die Lage des wichtigsten Handelspartners China aus, sagt James McGlew von Argonaut. Dazu komme die Öl-Krise. “Die Angst ist heute mit Abstand der wichtigste Faktor am Markt.”

01.11 Uhr - Die Furcht vor den wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie treibt weitere Anleger in den “sicheren Hafen” Gold. Das Edelmetall steigt auf mehr als 1700 Dollar je Feinunze. Das ist der höchste Stand seit Dezember 2012.

00.51 Uhr - Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen sinkt auf ein Rekordtief von 0,5 Prozent. Damit setzt sich die Entwicklung vom Freitag fort. (Zusammengestellt vom Reuters Marktteam und den Reaktionen in Frankfurt und Berlin. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069 - 7565 1236 oder 030 - 2888 5168.)

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