March 12, 2020 / 2:12 PM / 16 days ago

BÖRSEN-TICKER-Pfund kommt unter die Räder

Frankfurt, 12. Mrz (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

15.04 Uhr - Das britische Pfund kommt angesichts der weltweiten Flucht in sichere Häfen unter die Räder. Es gibt zum Dollar 1,9 Prozent nach und notiert mit 1,2580 Dollar auf dem niedrigsten Stand seit Mitte Oktober.

14.54 Uhr - Der Kurssturz des Dow setzt sich fort. Der US-Leitindex fällt um mehr als 2000 Punkte. Er liegt mit 21.355 Zählern 9,3 Prozent im Minus, das ist das größte Minus seit mehr als 32 Jahren.

14.40 Uhr - An den Ölmärkten wird die Talfahrt immer rasanter. Die Nordseesorte Brent verbilligt sich um neun Prozent auf 32,57 Dollar je Fass.

13.26 Uhr - Der brasilianische Real gibt in der Virus-Krise weiter nach. Ein Dollar kostet im Gegenzug erstmals mehr als fünf Real, das sind etwa drei Prozent mehr als am Vortag. Der Kursrutsch erfolgt trotz einer 2,5 Milliarden Dollar schweren Intervention der Notenbank am Devisenmarkt. Seit Wochenanfang hat die Notenbank fast acht Milliarden Dollar ausgegeben, um den Real zu stützen.

13.02 Uhr - Investoren kehren Italiens Staatsanleihen den Rücken. Die Rendite der zehnjährigen Bonds steigt im Gegenzug bis auf 1,380 Prozent, das sind 0,2 Prozentpunkte mehr als am Mittwoch.

12.32 Uhr - Der angekündigte Einreisestopp in die USA für Menschen aus vielen Ländern Europas macht den amerikanischen Fluggesellschaften zu schaffen. Die Papiere von American Airlines, Delta und United geben im vorbörslichen Handel um mehr als zehn Prozent nach, die Papiere von Spirit Airlines, JetBlue, Alaska Air und Southwest sacken um bis zu knapp neun Prozent ab.

12.05 Uhr - In Erwartung eines konjunkturstützenden Maßnahmenpaketes der Europäischen Zentralbank sind Staatsanleihen gefragt. Die Verzinsung der zehnjährigen Bundesanleihen fällt im Gegenzug auf minus 0,796 von zuvor 0,751 Prozent. Bei den zweijährigen Papieren rutscht die Rendite um fünf Basispunkte auf minus 1,01 Prozent und näherte sich damit dem am Montag erreichten Rekordtief.

11.38 Uhr - Der Ausverkauf am Markt macht auch vor der Cyberwährung Bitcoin nicht halt. Ihr Kurs stürzt um 28,5 Prozent ab und fällt mit 5618 Dollar auf den niedrigsten Stand seit Mai 2019.

10.18 Uhr - Am Markt für Kreditabsicherungen steigt die Nervosität deutlich an. Der “Markit iTraxx Europe Crossover”-Index, der als Barometer für die Absicherungskosten europäischer Unternehmen gilt, markiert den höchsten Stand seit siebeneinhalb Jahren. Er klettert um 65 auf 545 Basispunkte - Anfang Februar waren es noch 227 Basispunkte.

9.20 Uhr - Die Aktien von Juventus Turin fallen um 7,5 Prozent. Verteidiger Daniele Rugani wurde als erste Spieler in der Serie A positiv auf das Coronavirus getestet. Der 26-Jährige habe aber bislang keine Krankheitssymptome, teilte der italienische Fußball-Rekordmeister mit. Auch die Kontaktpersonen würden nun isoliert.

8.30 Uhr - Die Furcht vor einem Konjunktureinbruch setzt den Kupferpreis unter Druck. Das Industriemetall verbilligt sich um bis zu 2,2 Prozent auf 5406 Dollar je Tonne. Damit ist es so billig wie seit November 2016 nicht mehr.

07.49 Uhr - Die US-Futures geraten nach dem Einreisestopp von US-Präsident Donald Trump für Europäer unter Druck. Der S&P-500-Futures fällt um 3,9 Prozent, nachdem er zuvor im asiatischen Handel an dem maximal erlaubten Minus von fünf Prozent gekratzt hatte.

Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069 - 7565 1236 oder 030 - 2888 5168.

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