March 16, 2020 / 12:55 PM / 23 days ago

BÖRSEN-TICKER-EuroStoxx50 vor Rekord-Quartalsverlust

Frankfurt, 16. Mrz (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

13.49 Uhr - Wegen des jüngsten Ausverkaufs steuert der EuroStoxx50 auf den größten Quartalsverlust seiner Geschichte zu. Im Vergleich zum Jahreswechsel verliert der Index etwa 40 Prozent. Dabei entfallen drei der vier größten Tagesverluste seiner Geschichte auf die vergangenen Tage.

13.34 Uhr - Der weltweite Ausverkauf an den Börsen lässt auch die Anleger in Polen nicht kalt. Der Leitindex fällt um 8,6 Prozent auf 1248,77 Punkte - das ist der niedrigste Stand seit Juli 2003.

13.29 Uhr - Die Furcht vor den wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie brockt Versicherern einen erneuten Kursrutsch ein. Der europäische Branchenindex fällt um fast 14 Prozent. Das ist der zweitgrößte Kursrutsch seiner Geschichte. US-Versicherer wie AIG und MetLife büßen vorbörslich jeweils etwa 15 Prozent ein. Der Branche drohen hohe Zahlungen aus Kredit- und Handelsversicherungen. Außerdem brechen ihnen die Erträge aus Geldanlagen weg.

13.19 Uhr - Vier Wochen nach seinem Rekordhoch bei 13.795,24 Punkten findet sich der Dax wegen der Coronavirus-Pandemie rund 40 Prozent niedriger auf einem Fünfeinhalb-Jahres-Tief von 8396,17 Zählern wieder. Nie zuvor in seiner Geschichte ging es für den deutschen Leitindex so schnell so drastisch bergab. Mit einem Minus von fast 37 Prozent seit Jahresbeginn steuert er zudem auf sein schwärzestes Quartal zu.

13.00 Uhr - Die erneute drastische Zinssenkung der US-Notenbank Fed brockt den Banken des Landes zweistellige prozentuale Kursverluste ein. Die Aktien von Citigroup, JPMorgan & Co. verlieren bis zu 19 Prozent. Die Absenkung des Schlüsselsatzes auf praktisch null Prozent binnen zwei Wochen werde die Gewinne der Institute schmälern, prognostizieren die Experten des Vermögensberaters Raymond James.

12.46 Uhr - Bitcoin weitet seine Verluste aus. Die älteste und wichtigste Cyberdevise kostet mit 4421,74 Dollar 18,6 Prozent weniger als am Freitag.

12.07 Uhr - Die Kreditausfallversicherungen von europäischen Unternehmen verteuern sich weiter. Der “Markit iTraxx Europe Crossover”-Index, der als Barometer für die Absicherungskosten europäischer Unternehmen mit einem Rating im Junk-Bereich gilt, steigt um 79 Basispunkte auf 602 Basispunkte. Das ist der höchste Stand seit 2012. Ein entsprechender Finanzfirmen-Index steigt um 47 Basispunkte auf 315 Basispunkte.

12.02 Uhr - Wegen des grassierenden Coronavirus ziehen sich weitere Anleger aus italienischen Anleihen zurück. Dies treibt die Renditen der zehnjährigen Titel auf ein Neun-Monats-Hoch von 2,116 Prozent. Das Land ist das europäische Epizentrum der Pandemie.

11.17 Uhr - Durch die Turbulenzen der Fluggesellschaften geraten auch die Aktien der Flugzeugbauer ins Trudeln. Die Papiere von Airbus fallen in Paris um fast ein Viertel auf ein Dreieinhalb-Jahres-Tief von 56,40 Euro. Das ist der größte Kurssturz seit 14 Jahren. Die Titel des Rivalen Boeing brechen im vorbörslichen US-Geschäft um knapp 15 Prozent ein und sind mit 145,50 Dollar ebenfalls so billig wie zuletzt Ende 2016.

11.09 Uhr - Der börsennotierte SPDR-Fonds auf den US-Index S&P 500 signalisiert einen erneuten Kurssturz an der Wall Street. Er fällt im vorbörslichen US-Geschäft um 9,2 Prozent auf ein Eineinhalb-Jahres-Tief von 244,50 Dollar und steuert auf einen der größten Tagesverluste seiner Geschichte zu. Der Terminkontrakt auf den S&P 500 verliert zwar nur knapp fünf Prozent. Sein tägliches Minus ist aber auf fünf Prozent begrenzt.

10.55 Uhr - Die Furcht vor den wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie katapultiert den VDax und VStoxx auf Rekordhochs. Die Volatilitätsindizes, die die Nervosität der Anleger messen, steigen um jeweils knapp 20 Prozent auf 86,18 und 88,84 Punkte.

07.44 Uhr - Wegen der zweiten drastischen US-Zinssenkung binnen zwei Wochen steuert der Kurs des Dollar am Montag auf den größten Tagesverlust seit gut drei Jahren zu. Der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, verliert 1,1 Prozent auf 97,645 Punkte. Im Gegenzug verteuert sich der Euro um 0,8 Prozent auf 1,1199 Dollar. (Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069 - 7565 1236 oder 030 - 2888 5168.)

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