March 23, 2020 / 9:31 AM / 17 days ago

BÖRSEN-TICKER-Corona drückt türkische Lira auf 1-1/2-Jahres-Tief

Frankfurt, 23. Mrz (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

10.25 Uhr - Die rasche Ausbreitung des Coronavirus in der Türkei belastet die Währung des Landes. Im Gegenzug steigt der Dollar auf ein Eineinhalb-Jahres-Hoch von 6,5958 Lira. Parallel zu den übrigen europäischen Aktienbörsen verliert der Leitindex der Istanbuler Börse 2,9 Prozent.

10.04 Uhr - Die schwache Nachfrage wegen der Coronavirus-Pandemie setzt Baumwolle erneut zu. Der US-Terminkontrakt fällt um 5,6 Prozent und notiert mit 50,68 US-Cent je Pfund so niedrig wie zuletzt vor gut zehn Jahren.

09.57 Uhr - Die US-Zulassung eines Coronavirus-Tests beschert Novacyt einen der größten Kurssprünge der Firmengeschichte. Die Aktien der Biotech-Firma steigen in Paris um 60 Prozent auf 2,08 Euro.

09.48 Uhr - Der Kursverfall beim Rohöl setzt dem Strommarkt zu. In Deutschland verbilligt sich die Kilowattstunde um 3,8 Prozent auf 33,30 Euro. Das ist der niedrigste Stand seit zwei Jahren.

09.39 Uhr - Wegen der Coronavirus-Pandemie rechnen Investoren auf Jahre hinaus mit einem gedämpften Preisauftrieb. Das Euro-Inflationsbarometer fällt auf ein Rekordtief von 0,7397 Prozent. Dies bedeutet, dass Anleger zwischen 2025 und 2030 eine Teuerung von durchschnittlich gerade einmal 0,7397 Prozent erwarten.

08.30 Uhr - Das Hickhack im US-Kongress um das milliardenschwere Corona-Hilfspaket beendet den Höhenflug des Dollar vorerst. Der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, fällt um 0,7 Prozent. Im Gegenzug verteuert sich der Euro um 0,3 Prozent auf 1,0728 Dollar.

08.01 Uhr - Der Nachfrage-Rückgang durch die Coronavirus-Pandemie setzt dem Ölpreis am Montag erneut zu. Die Sorte Brent aus der Nordsee verbilligt sich um 2,7 Prozent auf 26,24 Dollar je Barrel und notiert damit weniger als zwei Dollar über ihrem 17-Jahres-Tief der vergangenen Woche. Da gleichzeitig wichtige Förderländer den Ölhahn bis zum Anschlag aufdrehten, müsse mit einem weiteren Preisverfall gerechnet werden, sagte Analyst Edward Moya vom Brokerhaus Oanda. (Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069 - 7565 1236 oder 030 - 2888 5168.)

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