April 30, 2020 / 2:02 PM / 25 days ago

BÖRSEN-TICKER-Wall Street zieht Europas Börsen tiefer ins Minus

Frankfurt, 30. Apr (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

15.57 Uhr - Kursverluste an der Wall Street erhöhen den Verkaufsdruck an den europäischen Aktienmärkten. Dax und EuroStoxx50 bauen ihre Verluste aus und büßen jeweils etwa zwei Prozent auf 10.916 und 2938 Punkte ein.

14.55 Uhr - Anleger decken sich während der Pressekonferenz mit EZB-Chefin Christine Lagarde wieder mit italienischen Anleihen ein. Die Renditen geben im Gegenzug nach: die Verzinsung der zehnjährigen Papiere liegt bei 1,74 Prozent, nachdem sie zuvor bei bis zu 1,85 Prozent gelegen hat. Die Rendite der zweijährigen Anleihen fällt um 15 Basispunkte bis auf 0,47 Prozent und steht so tief wie seit drei Wochen nicht mehr.

14.00 Uhr - Nach der Zinsentscheidung der EZB rutscht der Dax tiefer in die Verlustzone. Der Leitindex gibt 1,3 Prozent auf 10.960 Punkte nach. An den Anleihemärkten sind Bundespapiere gefragt, die italienischen Bonds werden hingegen verkauft. Die EZB ließ die Zinsen unverändert. Eine von einigen Anlegern erhoffte Aufstockung des Notfallprogramms zum Kauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren im Kampf gegen die Corona-Krise gab es vorerst nicht.

13.15 Uhr - Aktien des Kreuzfahrtbetreibers Norwegian Cruise Line steigen vorbörslich um knapp zehn Prozent. Der Konzern teilte mit, rund 20 Prozent seiner Belegschaft zu beurlauben. Auch Papiere der Konkurrenten Carnival und Royal Caribbean notieren rund sechs und acht Prozent fester. Die Branche ist von der Corona-Krise betroffen, weltweit liegen Schiffe in den Häfen. Seit Jahresbeginn sind Norwegian-Titel um rund 72 Prozent eingebrochen.

10.25 Uhr - In die Zukunft gerichtete Aussagen des Managements von BASF setzen den Aktien des Chemiekonzerns zu. Die Aktien verlieren bis zu 4,2 Prozent auf 47,17 Euro. Konzernchef Martin Brudermüller schließt nicht aus, dass das Ebit vor Sondereinflüssen im zweiten Quartal null oder negativ sein kann.

10.15 Uhr - Societe Generale finden sich mit einem Abschlag von bis zu 5,8 Prozent am Ende des französischen Leitindex wieder. Handelsverluste und faule Kredite brockten der Großbank im ersten Quartal einen Verlust ein.

07.43 Uhr - Mit einem Abschlag von 12,3 Prozent werden die Aktien des Softwareanbieters SNP Schneider vorbörslich bei Lang & Schwarz gehandelt. Das Unternehmen hat wegen der Coronavirus-Pandemie seine Prognose für das Gesamtjahr gekappt. Im ersten Quartal stieg der Umsatz um 19,5 Prozent auf 34,4 Millionen Euro, der Betriebsverlust weitete sich auf vier Millionen Euro von 3,3 Millionen Euro aus.

07.35 Uhr - Folgende Aktien werden am Donnerstag mit einem Dividendenabschlag gehandelt:

Schlusskurs Dividende

Beiersdorf 95,12 Euro 0,70 Euro

Münchener Rück 220,70 Euro 9,80 Euro (Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069 - 7565 1236 oder 030 - 2888 5168.)

0 : 0
  • narrow-browser-and-phone
  • medium-browser-and-portrait-tablet
  • landscape-tablet
  • medium-wide-browser
  • wide-browser-and-larger
  • medium-browser-and-landscape-tablet
  • medium-wide-browser-and-larger
  • above-phone
  • portrait-tablet-and-above
  • above-portrait-tablet
  • landscape-tablet-and-above
  • landscape-tablet-and-medium-wide-browser
  • portrait-tablet-and-below
  • landscape-tablet-and-below