May 6, 2020 / 2:57 PM / 23 days ago

BÖRSEN-TICKER-Starke Zahlen beflügeln Chip-Designer Dialog

    06. Mai (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen
Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren
Ursachen:
    
    16.49 Uhr - Ein Quartalsergebnis über Markterwartungen und
ein optimistischer Ausblick geben Dialog Semiconductor
Auftrieb. Die Aktien des Chip-Designers steigen um mehr als 14
Prozent auf 34,01 Euro. Das Unternehmen machte einen Umsatz von
248,5 Millionen Dollar und einen Betriebsgewinn von 17,5
Millionen Dollar. Für das laufende Quartal stellte
es Erlöse von 260 bis 290 Millionen Dollar in Aussicht.
    
    15.44 Uhr - Die wieder aufflammende Furcht vor fehlenden
Lagerkapazitäten für das aktuelle Erdöl-Überangebot schickt die
Energiepreise auf Talfahrt. Die Ölsorte Brent aus der
Nordsee verbilligt sich um 2,3 Prozent auf 30,27 Dollar je
Barrel und die US-Sorte WTI verliert 3,5 Prozent auf 23,71
Dollar. Auch wenn der Bedarf langsam wieder anziehe, werde es
noch eine ganze Weile dauern, bis sich Angebot und Nachfrage
wieder im Gleichgewicht befinden, sagte Lachlan Shaw,
Chef-Rohstoffanalyst der National Australia Bank. 
    
    14.10 Uhr - Anleger atmen nach einem besser als erwartet
ausgefallenen Quartalsergebnis von General Motors auf. Die
Aktien des Autokonzerns klettern vorbörslich um 6,3 Prozent. Das
bereinigte Ergebnis je Aktie betrug 62 Cent, während Analysten
Refinitiv-Daten zufolge im Schnitt nur mit 30 Cent gerechnet
hatten. GM zufolge werden die monatlichen Umsatzeinbußen durch
die Pandemie-Auswirkungen bereits weniger, da die Autoindustrie
in China im März wieder angelaufen ist. Der US-Marktführer
hofft, ab 18. Mai die Bänder wieder starten zu können.  
    
    14.05 Uhr - Der US-Einzelhändler Office Depot kann
mit einem Umsatzanstieg im Quartal punkten. Die Aktien steigen
vorbörslich in New York um vierzehn Prozent. Dank einer deutlich
größeren Nachfrage im Online-Geschäft kletterten die Umsätze auf
vergleichbarer Basis im ersten Quartal um zwei Prozent. Die
Jahresprognose kassierte der Anbieter von Bürobedarf allerdings
angesichts der Planungsrisiken wegen der Coronavirus-Pandemie. 
    
    13.21 Uhr - Der Euro gibt nach der Entscheidung des
Bundesverfassungsgerichts zum Staatsanleihen-Kaufprogramm der
EZB weiter nach. Die Gemeinschaftswährung fiel auf den
niedrigsten Wert sei fast zwei Wochen und notierte zuletzt mit
1,0795 Dollar 0,4 Prozent niedriger. Die Richter hatten die
Staatsanleihekäufe der EZB am Dienstag als teilweise
verfassungswidrig gewertet und der Notenbank drei Monate Zeit
gegeben, die Verhältnismäßigkeit des Programms zu
beweisen.
    
    11.02 Uhr - Die Aktien von Norwegian Air geben rund
zehn Prozent nach. Der norwegische Billigflieger will neue
Aktien mit einem fast 80-prozentigen Abschlag ausgeben. Zur
Rettung der Airline will das Unternehmen Schulden in Aktien
umwandeln. Der norwegische Staat soll mit Garantien
beistehen. Wegen der Coronakrise ist der Flugverkehr von
Norwegian wie bei anderen Fluggesellschaften weitgehend
eingestellt.
    
    9.20 Uhr - Aktien von HelloFresh geben nach der
Platzierung einer Wandelanleihe nach. Angesichts der
Verwässerungseffekte durch die Kapitalmaßnahme notieren die
Papiere des Anbieters von Kochboxen bis zu 4,5 Prozent schwächer
bei 34,62 Euro. Die Anleihe mit einem Volumen von 175 Millionen
Euro hat eine Laufzeit von fünf Jahren und wird mit 0,75 Prozent
jährlich verzinst.
    
    08.41 Uhr - Nach Senkung der Ergebnisprognose trennen sich
Anleger von BMW-Aktien. Im Frankfurter Frühhandel geben
die Papiere des Auto-Konzerns 1,3 Prozent nach. Das Management
erwartet, dass die Coronakrise den Gewinn von BMW in diesem Jahr
weitgehend ausradiert.
    
    08.00 Uhr - Fuchs Petrolub und die
österreichische Mayr Melnhof Karton werden am Mittwoch
mit Dividendenabschlag gehandelt.   
 Unternehmen        Schluss  Dividen
 Angaben in Euro     kurs      de
 Fuchs Petrolub       35,50     0,97
 Mayr Melnhof         30,75     3,25
 Karton                      
  
    
    07.58 Uhr - Die Sorge vor knappen Lagerkapazitäten setzt den
Ölpreisen zu. Nach fünf Tagen mit Zuwächsen verbilligt sich
US-Leichtöl der Sorte WTI um 1,1 Prozent auf 24,29 Dollar
je Barrel. Der Preis für Brent-Nordseeöl gibt 0,7 Prozent
auf 30,77 Dollar je Barrel nach. Branchenangaben aus den USA
zufolge sind die US-Lagerkapazitäten schon stärker ausgeschöpft
als erwartet. Durch den wirtschaftlichen Stillstand als Folge
der Coronavirus-Pandemie ist die Rohöl-Nachfrage eingebrochen.
     
    07.45 Uhr - Ein Nachfrageschub zum Jahresanfang sowie das
Festhalten am Jahresausblick sorgen für Rückenwind bei
Fresenius. Aktien des Gesundheitskonzerns legen
vorbörslich bei Lang & Schwarz 3,4 Prozent zu. Eine
Aktualisierung der Prognose plant der Vorstand erst mit der
Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse. 

 (Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden
Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern
069 - 7565 1236 oder 030 - 2888 5168.)
  
 
 
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