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Marktbericht Deutschland

BÖRSEN-TICKER-Einzelhändler Target überzeugt Anleger mit Wachstum

19. Aug (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

13.40 Uhr - Die in der Pandemie gestiegenen Verkaufszahlen für Videospiele, Küchengeräte und Kleidung beim US-Einzelhändler Target locken Investoren an. Die Aktien steuern vorbörslich auf ein Rekordhoch zu und gewinnen mehr als fünf Prozent. Die Umsätze in den Filialen und im Online-Geschäft wuchsen im Quartal auf vergleichbarer Basis um 24,3 Prozent. Target-Kunden nutzten vor allem den Service für Lieferungen noch am selben Tag.

13.30 Uhr - Anleger langen bei Aktien von Momenta zu, nachdem der US-Pharmariese Johnson & Johnson das Biotechunternehmen aus dem Bundesstaat Massachusetts für 6,5 Milliarden Dollar kaufen will. Die Papiere klettern vorbörslich an der Wall Street um 68,8 Prozent auf 52,02 Dollar. J&J will 52,50 Dollar je Momenta-Aktie in bar zahlen.

10.40 Uhr - Ein Rückschlag für Galapagos in den USA belastet die Aktien der Pharmafirma. Der Kurs bricht um bis zu ein Drittel ein. Die US-Gesundheitsbehörde FDA lehnte es ab, ein Arthritis-Medikament des Unternehmens in den USA zuzulassen. Die Behörde äußerte Bedenken und forderte weitere Testresultate an. Die Analysten von Jefferies werten dies als erheblichen Rückschlag für die Firma. Sie rechnen aber weiterhin mit Zulassungen des Mittels in Europa und Japan.

09.55 Uhr - Die Furcht vor einer nur schleppenden Erholung der Öl-Nachfrage in den USA setzt dem Ölpreis zu. Die Sorte Brent aus der Nordsee verbilligt sich um 0,9 Prozent auf 45.06 Dollar je Barrel. US-Leichtöl WTI notiert mit 42,55 Dollar je Fass 0,8 Prozent niedriger. Bei den Benzinvorräten in den USA habe es einen beunruhigenden Anstieg gegeben, sagt Stephen Innes, Stratege bei AxiCorp. Dagegen fielen die US-Öllagerbestände stärker als von Analysten erwartet, wie aus Branchendaten des American Petroleum Institute (API) hervorgeht.

07.55 Uhr - Die Einigung auf Eckpunkte eines Sparprogramms mit den Arbeitnehmer-Vertretern sorgt bei Deutz für Rückenwind. Aktien des Kölner Motorenbauers legen vorbörslich bei Lang & Schwarz 3,6 Prozent zu. Der Konzern will bis zu 1000 Stellen streichen.

07.40 Uhr - RWE-Aktien geben im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz 3,3 Prozent nach. Der Energiekonzern hat sich binnen weniger Stunden zwei Milliarden Euro frisches Geld für den Ausbau des Geschäfts mit Erneuerbaren Energien besorgt. Der Konzern teilte am Dienstagabend mit, eine Kapitalerhöhung um 61,5 Millionen Aktien sei bei institutionellen Investoren platziert worden. Mit 32,55 Euro lag der Preis fünf Prozent unter dem Xetra-Schlusskurs. Im späten Handel hatte die Aktie des Essener Konzerns bereits gut vier Prozent eingebüßt. (Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 030 2201 33711 (für Politik und Konjunktur) oder 030 2201 33702 (für Unternehmen und Märkte)

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