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Marktbericht Deutschland

MÄRKTE-Drohendes Übernahme-Aus durch LVMH lässt Tiffany-Aktien absacken

Paris, 09. Sep (Reuters) - Das drohende Aus für die geplante Übernahme durch den französischen Luxuskonzern LVMH setzt Tiffany zu. Anteilsscheine des US-Juweliers geben vorbörslich 14,4 Prozent nach, nachdem LVMH davor warnte, der vereinbarte mehr als 16 Milliarden Dollar schwere Kauf könnte wegen aufgetauchter Komplikationen scheitern. LVMH drehten nach der Mitteilung ins Minus und gaben 0,5 Prozent nach.

Der Louis Vuitton-Inhaber teilte mit, vom französischen Außenministerium aufgefordert worden zu sein, die Übernahme von Tiffany über den 6. Januar 2021 hinaus zu verschieben, da zusätzliche US-Zölle auf französische Produkte drohten. Auch Tiffany habe um eine Verlängerung der Frist für den Abschluss der Übernahme gebeten.

Der LVMH-Vorstand habe aber beschlossen, sich an die Bedingungen des ursprünglichen Fusionsvertrages zu halten, denen zufolge der Deal bis zum 24. November abgeschlossen sein muss. “Beim gegenwärtigen Stand der Dinge wäre die Gruppe daher nicht in der Lage, die Übernahme von Tiffany vorzunehmen.”

Tiffany kündigte eine Klage gegen LVMH an, um das Fusionsabkommen gerichtlich durchzusetzen. (Reporter: Sarah White; geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Ralf Bode. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 030 2201 33711 (für Politik und Konjunktur) oder 030 2201 33702 (für Unternehmen und Märkte).)

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