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Marktbericht Deutschland

BÖRSEN-TICKER-Drohende China-Sanktionen belasten US-Rüstungsfirmen

Frankfurt, 26. Okt (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

11.33 Uhr - Drohende Sanktionen der chinesischen Regierung setzen US-Rüstungskonzernen zu. Die Aktien des Flugzeugbauers Boeing, des Kampfjet- und Hubschrauber-Anbieters Lockheed Martin und des Konkurrenten Raytheon fallen im vorbörslichen US-Geschäft um bis zu 3,7 Prozent. China verurteilt das milliardenschwere Waffengeschäft mit Taiwan, das die Regierung in Peking als abtrünnige Provinz betrachtet.

10.55 Uhr - Die überraschende Anhebung des Rating-Ausblicks für Italien ermuntert Anleger zum Kauf von Staatsanleihen des Landes. Die drückt die Rendite der zehnjährigen Titel auf 0,674 Prozent. Ihre zweijährigen Pendant rentieren mit minus 0,382 Prozent so niedrig wie zuletzt vor gut einem Jahr. Durch die Anhebung des Ausblicks auf “Stabil” von “Negativ” durch die Rating-Agentur Standard & Poor’s (S&P) sinkt das Risiko einer Herabstufung der Bonitätsnote auf “BBB-” von derzeit “BBB”. Damit bleiben die Bonds zwei Stufen über der Schwelle, unter der sie das Gütesiegel “Investment Grade” verlieren würden.

10.41 Uhr - Die Aussicht auf die Genehmigung der geplanten Fusion mit dem Rivalen Fiat-Chrysler gibt Peugeot Auftrieb. Die Aktien der französischen Opel-Mutter drehen ins Plus und steigen um 2,6 Prozent. Gleiches gilt für Fiat-Titel, die in Mailand 1,7 Prozent gewinnen. Insidern zufolge wollen die EU-Wettbewerbshüter dem milliardenschweren Zusammenschluss der Autobauer grünes Licht geben.

09.30 Uhr - Nach dem ergebnislosen Ende von Übernahmegesprächen werfen Anleger Aryzta-Papiere aus den Depots. Die Aktien des Schweizer Backwarenherstellers fallen an der Börse Zürich um 18 Prozent auf 0,51 Franken. Das ist der größte Kursrutsch seit dem Börsen-Crash vorm März und der niedrigste Stand seit gut drei Monaten. Aryzta hatte am Wochenende mitgeteilt, dass die Übernahmegespräche mit dem US-Hedgefonds Elliott ohne bindende Offerte beendet wurden.

07.49 Uhr - Die zweite Prognosesenkung des laufenden Jahres brockt SAP den größten Kursrutsch seit dem Börsencrash vom März ein. Die Aktien des Software-Konzerns fallen vorbörslich um mehr als acht Prozent.

07.38 Uhr - Die Nachwehen der jüngsten Zinsentscheidung der türkischen Zentralbank setzen der Währung des Landes erneut zu. Weil die erhoffte Zinserhöhung ausblieb, steigt im Gegenzug Dollar um 0,6 Prozent auf ein Rekordhoch von 8,0104 Lira.

07.29 Uhr - Aus Furcht vor einem erneuten Nachfrage-Rückgang ziehen sich Anleger am Montag aus dem Rohölmarkt zurück. Der Preis für die Sorte Brent aus der Nordsee fällt um gut zwei Prozent auf ein Drei-Wochen-Tief von 40,87 Dollar je Barrel. “Der Anstieg der Corona-Infektionen und neue Restriktionen in Europa lasten auf der Stimmung, schreiben die Analysten der ING Bank. (Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter der Telefonnummer 030 2201 33702)

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