April 9, 2018 / 2:26 PM / in 16 days

MÄRKTE-US-Sanktionen gegen Russland drücken Wiener Börse

Frankfurt/Wien, 09. Apr (Reuters) - Neue Sanktionen der USA gegen Russland wegen der angeblichen Einmischung in den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 haben am Montag in Wien die Börse ins Taumeln gebracht. Der österreichische Leitindex ATX fiel um 2,7 Prozent auf 3359 Zähler und damit deutlich stärker als die meisten anderen europäischen Indizes. Hauptgrund für den Einbruch ist der Absturz der Aktien der Raiffeisenbank um fast 13 Prozent auf ein Sieben-Monats-Tief von 26,70 Euro. Zudem sackten die Papiere der OMV um fünf Prozent auf 47,34 Euro ab. Der Ölkonzern arbeitet mit dem russischen Staatskonzern Gazprom unter anderem an der Nord Stream-2-Pipeline zusammen.

Den Kurssturz von Raiffeisen begründeten Händler mit dem Russlandgeschäft des Geldhauses. “Die Sorge ist, dass Banken in Russland wegen der neuen Sanktionen Kredite verlieren könnten”, sagte Roman Eisenschenk von Kepler Cheuvreux in Wien. “Das Russlandgeschäft ist für die Bank einer der Hauptertragsbringer”, stimmte ein Börsianer in Frankfurt zu. Eine Sprecherin der Raiffeisenbank erklärte, zum jetzigen Zeitpunkt gehe man nur von einem minimalen Einfluss der Sanktionen auf die RBI-Gruppe aus. (Reporter: Andrea Lentz uner Mitarbeit von Kirsti Knolle, Alexandra Schwarz-Goerlich; redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069-7565 1236 oder 030-2888 5168)

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