December 19, 2018 / 9:30 AM / 3 months ago

MÄRKTE-Rumäniens Steuerpläne belasten Österreichs Banken

Frankfurt, 19. Dez (Reuters) - Die Aussicht auf zusätzliche Steuerbelastungen in Rumänien schickt die Aktien der österreichischen Banken auf Talfahrt. Die Erste Bank-Papiere fielen am Mittwoch zeitweise um gut zehn Prozent auf ein Eineinhalb-Jahres-Tief von 29,22 Euro. Das ist der größte Kursrutsch seit zweieinhalb Jahren. Die Titel der Raiffeisen Bank gaben bis zu 6,2 Prozent nach und waren mit 22,34 Euro ebenfalls so billig wie zuletzt im Sommer 2017.

Rumänien will ab 2019 die Bilanzsumme von Banken besteuern. Finanzminister Eugen Teodorovici hatte bei einer Pressekonferenz am Dienstag allerdings offengelassen, wie diese “Steuer auf Gier” berechnet werden soll. Die zusätzlichen Abgaben würden die Gewinne von Erste Bank und Raiffeisen Bank schmälern, prognostizierten die Analysten von der Investmentbank KBW. Österreichische Geldhäuser sind stark in Osteuropa engagiert. (Reporter: Hakan Ersen, unter Mitarbeit von Radu Marinas, redigiert von Christina Amann. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069 - 7565 1236 oder 030 - 2888 5168.)

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