December 20, 2017 / 9:16 AM / a month ago

MÄRKTE-Mögliches Fehlverhalten bei Inspektionen drückt Subaru-Aktien

Frankfurt, 20. Dez (Reuters) - Mögliche Manipulationen bei internen Fahrzeugchecks bei Subaru haben die Aktien des japanischen Autobauers am Mittwoch unter Druck gesetzt. Die Titel fielen an der Börse in Tokio um rund sieben Prozent auf den tiefsten Stand seit Juli 2016.

Möglicherweise habe es bei internen Prüfungen von in Japan verkauften Autos Fälschungen bei den Kilometerständen gegeben, teilte Subaru mit. Einige mit der Abnahme von Fahrzeugen betraute Angestellte hätten entsprechende Aussagen gegenüber externen Prüfern gemacht, hieß es. Offenbar habe es sich dabei um einige Testmodelle gehandelt. Die Vorfälle würden nun genauer untersucht.

Vor einigen Wochen hatte Subaru eingeräumt, dass in einer Fabrik nahe Tokio mehr als 30 Jahre lang Techniker die Endkontrolle vorgenommen hätten, die nicht über die nötigen Zulassungen dafür verfügten. Japans Regierung hatte die Autohersteller des Landes aufgefordert, bis Ende Oktober zu überprüfen, ob alle Vorschriften beachtet werden. Hintergrund ist der Fall bei Nissan, wo seit Jahrzehnten die Regeln bei der Endkontrolle verletzt wurden. (Reporter: Naomi Tajitsu Ran Kim, bearbeitet von Anika Ross, redigiert von Kerstin Dörr. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069-7565 1232 oder 030-2888 5168)

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