February 20, 2019 / 9:46 AM / a month ago

MÄRKTE-Bericht über Geldwäscheskandal drückt Swedbank-Aktien

Frankfurt, 20. Feb (Reuters) - Ein Medienbericht über eine Verstrickung der Swedbank in den Geldwäscheskandal bei der Danske Bank hat die Aktien des schwedischen Instituts ins Straucheln gebracht. Die Titel verloren am Mittwoch an der Börse in Stockholm zeitweise mehr als sieben Prozent auf 195 Kronen. Laut dem schwedischen Fernsehsender SVT soll die Swedbank mindestens 40 Milliarden Kronen (umgerechnet 3,8 Milliarden Euro) von 2007 bis 2015 auf Konten der baltischen Töchter der Swedbank und der Danske Bank hin- und hertransferiert haben. Wegen der Transaktionen von 50 Kunden, die keine erkennbaren Geschäfte tätigten und als Briefkastenfirmen fungierten, hätten die Alarmglocken schrillen müssen.

Ein Sprecher der Swedbank erklärte gegenüber dem Sender, der Kampf gegen Geldwäsche habe Top-Priorität bei der Bank. Die schwedische Aufsichtsbehörde FSA lehnte einen Kommentar ab.

Im Zentrum des Geldwäscheskandals steht die Filiale der Danske Bank in Estland. Eine interne Untersuchung des Instituts hatte ergeben, dass der größte Teil der zwischen 2007 und 2015 über die dortige Niederlassung geflossenen Gelder von insgesamt 200 Milliarden Euro verdächtig gewesen sei. Die Deutsche Bank ist in den Skandal verwickelt, sie war jahrelang als Korrespondenzbank für das dänische Institut tätig. (Reporter: Stockholm Newsroom, Patricia Uhlig, redigiert von Sabine Ehrhardt Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069-7565 1236 oder 030-2888 5168)

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