May 29, 2019 / 4:37 PM / 21 days ago

US-Börsen drohen Klagen wegen Bevorzugung von Hochfrequenz-Handel

New York, 29. Mai (Reuters) - Wegen der Bevorzugung von Hochfrequenz-Händlern drohen US-Börsenbetreibern Sammelklagen. Betroffen sind unter anderem die New York Stock Exchange und die Technologiebörse Nasdaq. Anlegergruppen, die sich benachteiligt sähen, könnten ihre Ansprüche vor Gericht geltend machen, entschied ein US-Bundesrichter am Mittwoch.

Kritiker werfen den US-Börsen die Verletzung von Gesetzen vor, in dem sie bestimmten Investoren gegen Gebühren Vorteile im Handel verschafft haben. Hierzu gehören schnellere Daten-Verbindungen und Hochleistungscomputer in den Rechenzentren der Börsenbetreiber. Im Hochfrequenz-Handel werden innerhalb von Millisekunden Hunderte oder Tausende Kauf- und Verkaufsorders abgesetzt.

Einige Investoren bezeichnen die Praxis der Börsen als Manipulation. Sie hätten dadurch Geld verloren. Der Vorstoß auf Zulassung von Sammelklagen wurde angeführt von mehreren Pensionsfonds. Weder die Kläger noch die US-Börsenbetreiber waren zunächst für einen Kommentar zu erreichen. (Reporter: Jonathan Stempel, geschrieben von Hakan Ersen, redigiert von Till Weber. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069 - 7565 1236 oder 030 - 2888 5168.)

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