January 3, 2018 / 2:41 PM / 17 days ago

MÄRKTE-Aussicht auf Wirtschaftsbelebung treibt Wall Street an

New York, 03. Jan (Reuters) - Die Aussicht auf eine Belebung der Weltwirtschaft hat die US-Börsen am Mittwoch weiter angetrieben. Händler verwiesen auf mehrere Umfragen aus Industrieländern, die auf eine Verfestigung des Aufschwungs hindeuteten und bislang noch zurückhaltende Investoren zu Käufen ermutigten. Wie schon am Dienstag legten Technologie-Werte erneut zu. Papiere des Chipherstellers Nvidia stiegen um 2,7 Prozent, die von AMD um sieben Prozent. “Wir hatten einen starken Start (in das neue Jahr) und das wird sich in der nächsten Zeit wahrscheinlich fortsetzen”, sagte Scott Brown, Chefvolkswirt bei Raymond James.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnete 0,1 Prozent fester bei 24.838 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 legte knapp 0,2 Prozent auf 2699 Stellen zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte um 0,3 Prozent auf 7025 Zähler.

Oracle-Aktien stiegen um 1,8 Prozent. Morgan Stanley hatte die Papiere des Softwareherstellers auf “übergewichten” hochgestuft und dabei auf eine derzeit niedrige Bewertung verwiesen. Auch IBM-Titel profitierten von einer Hochstufung auf “outperform” durch den Broker RBC und stiegen um 1,7 Prozent. Umgekehrtes Bild bei Harley Davidson: Der Broker Longbow Research stuft die Papiere auf “underperform” zurück, diese gaben daraufhin 3,4 Prozent nach.

Um 24 Prozent aufwärts ging es mit Anteilsscheinen des Versorgers Scana. Dominion Energy will den Rivalen für 14,6 Milliarden Dollar inklusive Schulden per Aktientausch übernehmen.

Im weiteren Handelsverlauf wird noch die Bekanntgabe des ISM-Einkaufsmanagerindex für die Industrie für Dezember erwartet. Volkswirte rechnen mit einem Rückgang von 58,2 auf 58,1 Punkte. Zudem veröffentlicht die US-Notenbank das Protokoll der Sitzung des Offenmarktausschusses von Mitte Dezember. Anleger hoffen dabei auf Hinweise auf die weitere Zinspolitik der Fed und die Auswirkungen der US-Steuerreform auf die Wirtschaftsentwicklung und die Inflation. (Reuters-Büro New York, geschrieben von Ralf Bode, redigiert von Christina Amann. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069-7565-1236 oder 030-2888-5168.)

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