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Marktbericht USA

MÄRKTE-US-Anleger hoffen auf Hilfspaket - Wall Street im Plus

Frankfurt, 08. Okt (Reuters) - Die Hoffnung auf weitere Konjunkturhilfen für die unter der Corona-Krise leidende US-Wirtschaft hat die Kurse an der Wall Street am Donnerstag erneut gestützt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte kletterte um 0,3 Prozent auf 28.385 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 und der Index der Technologiebörse Nasdaq gewannen je 0,4 Prozent auf 3434 beziehungsweise 11.404 Zähler.

US-Präsident Donald Trump sagte in einem Telefon-Interview mit dem Sender Fox Business Networks, dass die Chancen für eine Einigung über Corona-Konjunkturhilfen gut stünden und dass die Gespräche beginnen, produktiv zu werden. Tage zuvor hatte die von ihm verkündete Verschiebung der Gespräche auf die Zeit nach den Wahlen für Verstimmung an den Börsen gesorgt. “Die Stimulusgespräche laufen in der einen Minute, in der nächsten sind sie beendet”, sagte Marktanalyst Fawad Razaqzada vom Broker ThinkMarkets. Die Anleger fragten sich, wie das weitergehe und ob die positiven Töne von Trump ausreichten, um die Börsen zu stützen.

Wenig Unterstützung für die Börsen kam von den jüngsten Arbeitsmarktdaten: Knapp vier Wochen vor der Präsidentenwahl zeichnet sich keine starke Belebung nach der Corona-Rezession ab. Insgesamt stellten vorige Woche 840.000 Amerikaner einen Erstantrag auf staatliche Arbeitslosenhilfe und damit nur 9000 weniger als zuletzt.

Bei den Einzelwerten stiegen die Aktien von Fluggesellschaften in Erwartung staatlicher Hilfsgelder erneut an. American, Delta und Jetblue Airlines gewannen bis zu 2,2 Prozent.

Aktien der Pharmafirma Amgen verloren hingegen mehr als drei Prozent. Auslöser war ein Rückschlag bei der Entwicklung eines experimentellen Herzmedikamentes mit der Partnerfirma Cytokinetics, deren Papiere um 43 Prozent einbrachen.

Reporter: Sagarika Jaisinghani, Devik Jain, geschrieben von Anika Ross, redigiert von Georg Merziger Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 030 2201 33711 für Politik und Konjunktur 030 2201 33702 für Unternehmen und Märkte

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