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Marktbericht USA

MÄRKTE-US-Anleger bleiben vorsichtig - Intel auf Talfahrt

Frankfurt, 23. Okt (Reuters) - US-Anleger haben sich zum Wochenschluss nur zögerlich aus der Deckung getraut. Während die Hoffnung auf ein neues Corona-Konjunkturpaket die Börsen stützte, verunsicherten die weiter steigenden Infektionszahlen und ein Kursrutsch beim Chip-Giganten Intel.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte und der breiter gefasste S&P 500 legten am Freitag je 0,2 Prozent auf 28.412 und 3461 Punkte zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 0,1 Prozent auf 11.493 Zähler nach.

Nach Aussagen vom Stabschef des Weißen Hauses, Mark Meadows, sind die Gespräche der Republikaner von US-Präsident Donald Trump und der oppositionellen Demokraten auf ein neues Hilfspaket über insgesamt 1,9 Billionen US-Dollar im Kampf gegen die Corona-Krise in eine neue und intensivere Phase eingetreten. “Die Konjunkturgespräche gehen weiter, so dass der Markt darüber glücklich ist, auch wenn wir vor der Wahl wahrscheinlich nichts erreichen werden”, sagte Thomas Hayes, geschäftsführendes Mitglied beim Vermögensverwalter Great Hill Capital.

Bei den Unternehmen gingen Intel nach einem enttäuschenden Quartalsergebnis auf Talfahrt. Die Aktien des Chip-Herstellers fielen um mehr als elf Prozent. Die Zahlen und der Ausblick auf das vierte Quartal spiegelten den wachsenden Wettbewerbsdruck wider, sagte Analyst Abhinav Davuluri vom Research-Haus Morningstar.

Die offizielle Zulassung des Medikamentes Remdesivir zur Behandlung von Corona-Patienten in den USA gab hingegen dem Hersteller Gilead Auftrieb. Die Aktien des Biotechkonzerns stiegen um mehr als vier Prozent. Nach den durch eine Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO geschürten Zweifeln an der Wirksamkeit des Medikamentes sei dies ein Erfolg, schrieben die Analysten des Vermögensberaters Raymond James.

Reporter: Medha Singh and Shivani Kumaresan, geschrieben von Anika Ross, redigiert von Hans Busemann. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 030 2201 33711 für Politik und Konjunktur 030 2201 33702 für Unternehmen und Märkte

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