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Wirtschaftsnachrichten

Konjunkturdaten und Wahlhoffnungen treiben Schweizer Börse an

FILE PHOTO: A long exposure shows traffic flowing past the illuminated word "Boerse" (exchange) in Zurich, Switzerland June 17, 2019. REUTERS/Arnd Wiegmann/File Photo

Zürich (Reuters) - Nach der schwärzesten Börsenwoche seit dem Einbruch vom März hat sich der Schweizer Aktienmarkt am Montag kräftig erholt.

Der SMI legte 2,1 Prozent zu auf 9791,68 Punkte. Mut machte den Investoren das höchste Wachstum der chinesischen Industrie seit 2011. Zudem setzten Anleger bei den US-Präsidentschaftswahlen zunehmend auf einen klaren Sieg von Herausforderer Joe Biden gegen Amtsinhaber Donald Trump. Allein die Tatsache, ein eindeutiges Ergebnis zu erhalten, sei gut für die Börsen, sagte ein Experte.

Von einer US-Regierung unter Biden wird unter anderem ein starker Schub für Infrastrukturprojekte erwartet. In der Folge legten Titel des Schweizer Zementriesen LafargeHolcim 4,4 Prozent zu. Auch Finanzwerte waren gesucht. Der Vermögensverwalter Partners Group gewann 4,7 Prozent, der Versicherer Swiss Re 3,7 und die Grossbank UBS 3,4 Prozent. Der neue UBS-Konzernchef Ralph Hamers schwört seine Mitarbeiter auf bevorstehende Veränderungen ein.

Dagegen sackten Santhera 8,3 Prozent ab. Die Pharmafirma entlässt nach dem Fehlschlag mit seinem Hoffnungsträger Puldysa mehr als die Hälfte der Belegschaft. Zu den Verlierern gehörten nach Kurszielsenkungen durch Analysten auch die Titel des Chemiekonzerns Clariant.

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