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Wirtschaftsnachrichten

Schweizer Börse gibt nach - Konjunktursorgen sind zurück

The logo of Swiss stock exchange operator SIX Group is seen at its headquarters in Zurich, Switzerland November 13, 2020. REUTERS/Arnd Wiegmann

Zürich (Reuters) - An der Schweizer Börse haben am Dienstag die Konjunkturskeptiker die Oberhand gewonnen.

Der Leitindex SMI schloss 0,2 Prozent im Minus bei 10.565,12 Punkten. Ungeachtet der jüngsten Forschungserfolge mit Coronavirus-Impfstoffen befürchten Marktteilnehmer noch eine längere Durststrecke: Die zum Teil massiven Einschränkungen zur Eindämmung des Erregers dürften Bremsspuren in der globalen Wirtschaft hinterlassen. Die Anleger brachten daher einen Teil ihrer zuletzt erzielten Kursgewinne ins Trockene.

Bei den Bluechips sanken die am Vortag gefragten Lonza-Aktien um gut fünf Prozent. Der Pharmazulieferer stellt Ingredienzien für den Covid-19-Impfstoff der US-Biotechfirma Moderna her. Mit dem Augenheilkonzern Alcon und dem Pharmariesen Roche standen weitere jüngst gefragte Gesundheitswerte auf den Verkaufszetteln. Dagegen griffen Investoren erneut zu Banken- und Versicherungsaktien. Die ABB-Anteile stiegen um 1,2 Prozent. Bei der Investorenveranstaltung des Elektrotechnikkonzerns am Donnerstag werden neue Vorgaben von Konzernchef Björn Rosengren erwartet.

Am breiten Markt zogen die Anteile der “Penny Stocks” Relief Therapeutics und Meyer Burger kräftig an. Die Pharmafirma, die an einem Coronavirus-Medikament forscht, und der Solarindustrie-Zulieferer rücken Ende November in den MSCI Global Small Cap Index auf.

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