November 21, 2017 / 8:42 AM / a month ago

Suu Kyi hofft auf Abkommen mit Bangladesch zu Rohingya-Flüchtlingen

Naypyitaw (Reuters) - Myanmars De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi setzt auf ein Abkommen mit Bangladesch zur “sicheren und freiwilligen Rückkehr” der geflüchteten Rohingyas nach Myanmar. Sie hoffe, eine entsprechende Absichtserklärung für die in das Nachbarland Bangladesch geflohenen Angehörigen der muslimischen Bevölkerungsgruppe könne schon diese Woche erreicht werden, sagte Suu Kyi am Dienstag zum Ende einer asiatisch-europäischem Konferenz in Myanmars Hauptstadt Naypyitaw. Am Montag hatte China auf eine diplomatische Lösung der Krise gepocht und seine Unterstützung angeboten.

Myanmar's State Counsellor and Foreign Minister Aung San Suu Kyi looks on during the opening session of the ASEAN and European Union summit at the Philippine International Convention Center (PICC) in Pasay, metro Manila, Philippines on November 14, 2017. REUTERS/Dondi Tawatao TPX IMAGES OF THE DAY

Seit August sind etwa 600.000 Rohingyas aus dem überwiegend buddhistisch geprägten Myanmar nach Bangladesch geflohen. Auslöser sollen Angriffe von militanten Rohingyas auf Armeeposten gewesen sein, woraufhin das Militär massiv gegen die Bevölkerungsgruppe vorging. Die Vereinten Nationen hatten das ein Beispiel für ethnische Säuberungen genannt.

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