12. September 2017 / 04:47 / in 9 Tagen

UN-Sicherheitsrat beschäftigt sich mit Gewalt in Myanmar

British Ambassador to the United Nations Matthew Rycroft speaks with representatives of the media before entering a Security Council meeting on North Korea at the U.N. headquarters in New York City, U.S., September 4, 2017. REUTERS/Joe Penney

New York (Reuters) - Der UN-Sicherheitsrat wird sich mit der Eskalation der Gewalt in Myanmar befassen.

Die Sitzung hinter verschlossenen Türen komme auf Antrag Großbritanniens und Schwedens zustande, sagte der britische UN-Botschafter Matthew Rycroft am Montag zu Journalisten. Diplomaten zufolge findet das Treffen voraussichtlich am Mittwoch statt. Für die muslimische Minderheit der Rohingya habe sich die Lage deutlich verschlechtert, fügte Rycroft hinzu. Binnen zweier Wochen flohen mittlerweile mehr als 300.000 Rohingya aus Myanmar ins benachbarte Bangladesch.

Die Vereinten Nationen und die deutsche Bundesregierung hatten zuvor das Vorgehen Myanmars gegen die Rohingya scharf verurteilt. “Die Situation scheint aus einem Lehrbuch für ‘ethnische Säuberungen’ zu stammen”, sagte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Zeid Ra‘ad al-Hussein, am Montag. Er rief die Regierung Myanmars auf, die “brutale Militäroperation” zu beenden. Auch die Bundesregierung appellierte an die Führung in dem südostasiatischen Land, ihrer Verantwortung für alle Bevölkerungsgruppen gerecht zu werden.

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