August 14, 2010 / 9:16 AM / 9 years ago

Clinton drängt Netanjahu zu Friedensgesprächen

Archivaufnahme von US-Außenministerin Hillary Clinton und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in Jerusalem am 31. Oktober 2009. REUTERS/Dan Balilty/Pool

Washington (Reuters) - Im Ringen um die ersten direkten Nahost-Friedensgespräche seit knapp zwei Jahren machen die USA Druck.

Außenministerin Hillary Clinton habe mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu telefonisch über die Grundlagen für eine solche Begegnung beraten, teilte die US-Regierung am Freitag mit. Regierungskreisen zufolge geht es nur noch um einige wenige, aber zentrale Fragen. US-Präsident Barack Obama strebt in den kommenden Wochen die Aufnahme von Gesprächen an, die an die vor fast zwei Jahren abgebrochenen Verhandlungen anknüpfen sollen. Im Winter 2008/2009 hatte Israel eine Offensive im Gaza-Streifen gestartet, um den Raketenbeschuss aus dem Palästinensergebiet zu stoppen.

Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas signalisierte unlängst Bereitschaft zu einer direkten Unterredung, solange diese auf den Forderungen des sogenannten Nahost-Quartetts basieren. Das Vermittler-Team der EU, der USA, Russlands und der Vereinten Nationen verlangt von Israel einen Siedlungsstopp im Westjordanland und einen eigenen Palästinenser-Staat. Der israelische Ministerpräsident dämpfte unterdessen die Hoffnungen auf baldige Gespräche: Laut Medienberichten lehnt Netanjahu “Vorbedingungen” ab.

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