July 17, 2018 / 6:14 AM / 3 months ago

UN-Generalsekretär fordert Ende der Gewalt in Nicaragua

San Jose (Reuters) - Nach dem Tod weiterer Menschen bei Demonstrationen in Nicaragua wächst auch im Ausland die Kritik an der Regierung.

People shout slogans against Nicaragua's president Daniel Ortega's government in front of police blocking the entrance to Divine Mercy Catholic Church in Managua, Nicaragua July 14, 2018. REUTERS/Oswaldo Rivas

UN-Generalsekretär Antonio Guterres bezeichnete das gewaltsame Vorgehen im Auftrag des Staates am Montag als inakzeptabel. “Es ist ganz wichtig, die Gewalt sofort zu stoppen und einen nationalen politischen Dialog wiederherzustellen”, sagte er auf einer Pressekonferenz im benachbarten Costa Rica. Das US-Außenministerium rief die Regierung von Nicaraguas Präsident Daniel Ortega dazu auf, die Forderungen der Bevölkerung nach demokratischen Reformen umgehend zu beherzigen und Wahlen abzuhalten.

In der Hauptstadt Managua gingen auch am Montag Hunderte von Menschen auf die Straßen. Sie forderten Gerechtigkeit für die Opfer der jüngsten Proteste. Am Wochenende waren bei Demonstrationen gegen Ortega zwölf Menschen ums Leben gekommen. Seit Beginn der Unruhen im April sind nach Angaben der Menschenrechtsorganisation CENIDH mindestens 275 getötet worden. Ausgelöst wurden die Proteste durch Ortegas überraschende Ankündigung, Rentenleistungen zu kürzen. Zwar rückte er rasch von seinen Plänen ab, doch das gewaltsame Vorgehen von bewaffneten Gruppen und Polizei gegen Demonstranten führte zu einer landesweiten Protestwelle.

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