January 3, 2018 / 12:10 PM / 17 days ago

Selbstmordattentäter tötet elf Moscheebesucher in Nigeria

Abuja (Reuters) - Im Nordosten Nigerias hat sich am Mittwoch ein Selbstmordattentäter während des Morgengebets in einer Moschee in die Luft gesprengt.

Elf Menschen und der Attentäter seien bei dem Anschlag in der Stadt Gamboru getötet worden, sagte ein Mitarbeiter der Rettungskräfte der Nachrichtenagentur Reuters. Gamboru liegt im Bundesstaat Borno an der Grenze zu Kamerun. In der Region hat die radikalislamische Organisation Boko Haram ihre Hochburgen und kämpft für einen islamistischen Staat. Zu dem Attentat bekannte sich zunächst niemand, allerdings trug es die Handschrift der Boko Haram.

Die Moschee sei zerstört worden und niedergebrannt, sagte der Mitarbeiter der Rettungskräfte. Er selbst sei gerade auf dem Weg zum Morgengebet gewesen, als er in dem Gebäude eine laute Explosion gehört habe.

Obwohl Nigerias Militär und Regierung wiederholt den Aufstand der Boko Haram für niedergeschlagen erklärt haben, verüben die Extremisten, die Hunderte Frauen und Mädchen verschleppt haben, weiterhin Anschläge. Erst im November starben bei einem Angriff auf eine Moschee mindestens 50 Menschen.

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