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Opec - Corona-Krise dürfte globale Ölnachfrage dauerhaft belasten

A 3D printed oil pump jack is seen in front of displayed Opec logo in this illustration picture, April 14, 2020. REUTERS/Dado Ruvic/Illustration

London (Reuters) - Die weltweite Ölnachfrage dürfte nach Einschätzung der Opec in den späten 2030er Jahren einen Höchststand erreichen und dann womöglich sinken.

Der Verbrauch werde 2030 auf 107,2 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag steigen von 90,7 Millionen im laufenden Jahr, teilte die Organisation Erdölproduzierender Länder (Opec) am Donnerstag in ihrem Ausblick bis 2045 mit. Die globale Ölnachfrage werde im ersten Teil des Prognosezeitraums “mit relativ gesunden Raten wachsen, bevor die Nachfrage im zweiten Teil ein Plateau erreicht”. Die künftige Nachfrage werde aufgrund der anhaltenden Auswirkungen der Lockdowns in der Corona-Krise, den Folgen für die Weltwirtschaft und das Verbraucherverhalten wahrscheinlich dauerhaft unter den Prognosen der Vergangenheit bleiben.

Während der Ölverbrauch durch Autos und die Industrie mit dem Anziehen der Konjunktur wieder zulegen dürfte, äußerte sich die Opec besorgt über die künftigen Wachstumsaussichten. Denn diese könnten gebremst werden durch Faktoren wie eine Verlagerung auf Heimarbeit und Telekonferenzen statt Pendeln im Berufsverkehr sowie Effizienzsteigerungen und einen Trend zu Elektroautos.

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