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Vier Tote und vier Vermisste nach Grubenunglück in Polen
November 30, 2016 / 6:16 AM / in a year

Vier Tote und vier Vermisste nach Grubenunglück in Polen

Warschau (Reuters) - Nach dem Einsturz eines Bergwerksschachtes in Südwest-Polen hat die Grubenwehr am Mittwoch nach vier vermissten Bergleuten gesucht.

Miners arrive at the Rudna copper mine in south Poland March 20, 2013.Picture taken March 20, 2013. REUTERS/Peter Andrews/File photo

Bei dem Steinschlag waren in der Kupferzeche Rudna vier Bergleute ums Leben gekommen. Neun Bergarbeiter seien verletzt worden, fünf von ihnen noch im Krankenhaus, teilte der staatliche Kupferproduzent KGHM mit.

Das Unglück ereignete sich am Dienstagabend. Auslöser war ein Erdbeben, das nach einem Bericht der Nachrichtenagentur PAP die Stärke 3,4 erreicht habe. Das Epizentrum habe nur 1500 Meter unter der Erdoberfläche gelegen. Die Schächte des größten Kupferbergwerks Europas reichen fast 1300 Meter in die Tiefe. Mehrere Stollen sind durch herabgefallenes Gestein blockiert.

Die Suchaktionen würden fortgesetzt, sagte Bergwerksdirektor Pawel Markowski. Einige der verschütteten Stollen sind nach Angaben des Unternehmens acht Meter breit und vier Meter hoch.

Erschütterungen sind beim Bau so tiefer Schächte und Stollen nicht selten, da durch die Arbeiten die Gesteinsstrukturen geschwächt werden. Selten sind die Erschütterungen aber so stark wie diesmal in Rudna.

KGHM ist einer der größten Kupfer und Silberproduzenten der Welt. 2015 förderte das Unternehmen fast 700.000 Tonne Kupfer.

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