July 16, 2012 / 12:38 PM / 7 years ago

Rumänien - Gespräche über IWF-Hilfsgelder erst nach Referendum

Bukarest (Reuters) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Gespräche mit der rumänischen Regierung über Hilfsgelder für das finanziell angeschlagene Land auf die Zeit nach dem umstrittenen Referendum verschoben.

Ministerpräsident Victor Ponta sagte am Montag in Bukarest, die Delegation von IWF, Weltbank und Europäischer Kommission werde unmittelbar nach dem 29. Juli in seinem Land eintreffen. An diesem Tag sollen die Rumänen in einer Volksabstimmung über die Amtsenthebung von Präsident Traian Basescu entscheiden, der vom Parlament suspendiert wurde. Der IWF hatte seine Gespräche über ein fünf Milliarden schweres Hilfspaket bereits im April auf Eis gelegt.

Eine Einigung mit den internationalen Geldgebern ist für das osteuropäische EU-Land entscheidend, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen und aus der Haushaltsmisere herauszufinden. Ursprünglich hatte Ponta gesagt, die Gespräche mit dem IWF würden am 24. Juli aufgenommen. Die von der Regierung betriebene Absetzung Basescus und die damit verbundene Beschneidung von Rechten des Verfassungsgerichts werden international heftig kritisiert. Die EU-Kommission zeigte sich besorgt über die Unabhängigkeit der Justiz und die Achtung der Rechtsstaatlichkeit in Rumänien. Ähnlich äußerte sich die Bundesregierung.

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