October 4, 2019 / 5:29 AM / 11 days ago

Russischer Ministerpräsident kritisiert Kuba-Politik der USA

Cuba's President Miguel Diaz-Canel talks to Russia's Prime Minister Dmitry Medvedev at the Revolution Palace in Havana, Cuba, October 3, 2019. Ernesto Mastrascusa/Pool via REUTERS

Havanna (Reuters) - Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew hat die Kuba-Politik der USA kritisiert.

Washington wolle Investoren abschrecken und eine das Land isolieren, sagte Medwedew am Donnerstag (Ortszeit) nach Gesprächen mit dem kubanischen Präsidenten Miguel Diaz-Canel in Havanna. “Aber Kubas Erfahrung, sich der Blockade fast 60 Jahre lang zu widersetzen, zeigt, dass diese Politik scheitern wird.” Medwedew und Diaz-Canel unterzeichneten eine Reihe von Handelsabkommen in den Bereichen Infrastruktur, Medizin und Industrie.

Die ehemalige Sowjetunion war jahrzehntelang der wichtigste Geldgeber Kubas. Moskau hat in den vergangenen Jahren versucht, seine kommerziellen, militärischen und politischen Beziehungen zu der Insel zu erneuern. Die Bemühungen sind Teil einer umfassenderen Strategie Russlands, seine Präsenz in Lateinamerika als Gegengewicht zu China und den Vereinigten Staaten auszubauen. Kubas Wirtschaft leidet unter der Verschärfung des jahrzehntelangen US-Handelsembargos.

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