December 19, 2019 / 10:37 AM / in 7 months

Putin - Führung in Kiew muss direkt mit Separatisten in Ostukraine reden

Russian President Vladimir Putin speaks during his annual end-of-year news conference in Moscow, Russia December 19, 2019. REUTERS/Evgenia Novozhenina

Moskau (Reuters) - Russlands Präsident Wladimir Putin hat die ukrainische Regierung zu direkten Gesprächen mit den von Moskau unterstützten Separatisten im Osten des Landes aufgefordert, um den Frieden wiederherzustellen.

Änderungen am Waffenstillstandsabkommen von Minsk, das Deutschland, Frankreich, Russland und die Ukraine 2015 abgeschlossen hatten, schloss Putin in einer Rede am Donnerstag aus. Die Gespräche der vier Staaten in diesem sogenannten Normandie-Format sollten fortgesetzt werden.

Zugleich erneuerte Putin seine Zusage, weiter Gas durch die Ukraine zu leiten. Dies gelte, obwohl die Route durch die Ukraine nach Europa länger und teurerer für Russland sei als andere Wege. Er gehe davon aus, dass es zu einer Vereinbarung mit der Ukraine über die Gaslieferungen kommen werde.

Ende des Jahres läuft das zehnjährige Transitabkommen aus, nach dem russisches Gas durch die Ukraine nach Westen geliefert wird. Die Ukraine profitiert von den Transitgebühren und sorgt sich, dass mit der Fertigstellung der umstrittenen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 kein Gas mehr durch das Land geleitet wird. Russland kritisierte die Transitgebühren durch die Ukraine in der Vergangenheit als zu hoch.

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