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Wirtschaftsnachrichten

Corona-Krise trifft Schwellenland Südafrika mit voller Wucht

A general view of the Union Building is seen in Pretoria, South Africa, February 14, 2018. REUTERS/Siphiwe Sibeko

Pretoria (Reuters) - Die Corona-Pandemie hat Südafrika in eine für das Schwellenland beispiellose Rezession gestürzt.

Vor dem Hintergrund eines strikten Lockdowns brach das Bruttoinlandsprodukt (BIP) laut den am Dienstag veröffentlichten Statistikdaten im Frühjahr um 51,0 Prozent ein. Das BIP schrumpfte damit das vierte Quartal in Folge: Eine so lange anhaltende konjunkturelle Talfahrt hat es laut dem obersten Statistiker Risenga Maluleke in der Geschichte Südafrikas noch nicht gegeben.

Die wichtigen Sektoren Bergbau (minus 73,1 Prozent), Industrie (minus 74,9 Prozent) und Bau (minus 76,6 Prozent) kamen besonders heftig unter die Räder, während der Agrarsektor um 15,1 Prozent zulegte. Der Konjunkturausblick für das am stärksten industrialisierte Land Afrikas ist damit düster: Das BIP dürfte 2020 Schätzungen zufolge um mindestens sieben Prozent schrumpfen.

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