December 23, 2010 / 9:01 AM / 9 years ago

Regierung dementiert weitreichende neue Pläne zu Euro-Stabilität

Germany's Chancellor Angela Merkel addresses a news conference at the end of an EU leaders summit in Brussels September 16, 2010. REUTERS/Thierry Roge

Berlin (Reuters) - Die Bundesregierung hat einen Zeitungsbericht zurückgewiesen, demzufolge sie sich zur Rettung des Euro für eine umfassende neue Institution neben der Europäischen Zentralbank (EZB) einsetzt.

“Das in der heutigen Süddeutschen Zeitung erwähnte Papier entstammt Überlegungen auf Arbeitsebene des BMF”, erklärte das Bundesfinanzministerium (BMF) am Donnerstag. Es habe der BMF-Leitung nicht vorgelegen, sei von dieser nicht gebilligt und die in dem Papier enthaltenen Ideen stellten in keiner Weise die Position des Ministeriums oder der Bundesregierung dar. Auch in Regierungskreisen hieß es, es werde derzeit nicht die Einrichtung eines Fonds zur Euro-Stabilisierung verfolgt. “Das ist nicht der Weg, den wir verfolgen.”

Die “Süddeutsche Zeitung” hatte berichtet, der neue Fonds solle Euroländern Nothilfen gewähren und sie zugleich dazu zwingen, nach strengen Regeln zu wirtschaften. Das Blatt beruft sich auf ein deutsches Positionspapier, in dem Strukturen und Regeln eines “Europäischen Stabilitäts- und Wachstums-Investmentfonds” detailliert beschrieben seien.

0 : 0
  • narrow-browser-and-phone
  • medium-browser-and-portrait-tablet
  • landscape-tablet
  • medium-wide-browser
  • wide-browser-and-larger
  • medium-browser-and-landscape-tablet
  • medium-wide-browser-and-larger
  • above-phone
  • portrait-tablet-and-above
  • above-portrait-tablet
  • landscape-tablet-and-above
  • landscape-tablet-and-medium-wide-browser
  • portrait-tablet-and-below
  • landscape-tablet-and-below