May 25, 2012 / 10:25 AM / in 7 years

FinMin: Griechenland bleibt vor Pleite mehr Zeit als gedacht

Berlin (Reuters) - Griechenland bleibt vor einer möglichen Staatspleite nach Einschätzung des Bundesfinanzministeriums mehr Zeit als gedacht.

Ursprünglich sehe der Plan vor, dass die zweite Tranche des zweiten Hilfspaketes Ende Juni fällig wäre, sagte der Sprecher von Finanzminister Wolfgang Schäuble, Martin Kotthaus, am Freitag in Berlin: “Soweit mir bekannt ist, gibt es aber keinen aktuellen Finanzbedarf externer Art über die Hälfte des Jahres hinaus, so dass eine Verschiebung um wenige Wochen unproblematisch wäre.” Die nächste internationale Hilfstranche für Griechenland hat ein Volumen von 4,2 Milliarden Euro.

Bevor das Land den Betrag erhält, muss erneut die Troika aus EZB, IWF und EU die Reformfortschritte prüfen. Wegen der unklaren politischen Situation vor dem Wahlen am 17. Juni finden derzeit keine Gespräche statt. Teil des mit den internationalen Geldgebern vereinbarten Reformprogramms ist außerdem, dass das Parlament vor Auszahlung der nächsten Tranche Einsparungen von weiteren elf Milliarden Euro im Zeitraum 2013 bis 2014 verabschiedet.

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