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Unternehmensnachrichten

Spotify gewinnt in Corona-Krise neue Abonnenten

FILE PHOTO: A trader is reflected in a computer screen displaying the Spotify brand before the company begins selling as a direct listing on the floor of the New York Stock Exchange in New York, U.S., April 3, 2018. REUTERS/Lucas Jackson/File Photo

Stockholm/New York (Reuters) - Der weltgrößte Musik-Streamingdienst Spotify baut in der Corona-Pandemie seinen Kundenstamm aus.

Die Zahl der Premium-Abonnenten, die monatliche Gebühren zahlen und damit für den Großteil des Umsatzes stehen, stieg im dritten Quartal um 27 Prozent auf 144 Millionen, wie der schwedische Konzern am Donnerstag mitteilte. Dies war mehr als von Analysten erwartet. Dem ursprünglich vor allem in Europa starken Streaming-Anbieter gelingt es inzwischen, auch in Indien, dem Nahen Osten und seit Jüngstem auch Russland neue Hörer zu gewinnen. Darum führt Spotify den Markt ungefährdet an. Apple Music kommt abgeschlagen auf weniger als die Hälfte der Spotify-Kunden. Im wichtigen Schlussquartal wollen die Schweden die Zahl der Premium-Abonnenten auf 150 bis 154 Millionen ausbauen.

Im dritten Quartal kletterten die Erlöse um 14 Prozent auf 1,98 Milliarden Euro. Analysten hatten mit zwei Milliarden gerechnet. Laut Spotify wuchs auch das Werbegeschäft wieder, das zuvor von der Corona-Pandemie und dadurch pausierender Anzeigenkampagnen belastet worden war. Kunden, die kein Premiumkonto besitzen, können auf Spotify zugreifen, müssen sich aber Werbung ansehen beziehungsweise anhören.

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