October 29, 2019 / 11:46 AM / in 14 days

Behörden treiben Geldwäsche-Ermittlungen gegen Swedbank voran

A view of the Swedbank in Tallinn, Estonia October 3, 2019. Picture taken October 3, 2019. REUTERS/Ints Kalnins

Stockholm (Reuters) - Eine Strafe wegen Geldwäsche für die Swedbank rückt näher.

Die schwedischen und estnischen Finanzaufseher teilten am Dienstag mit, sie hätten Sanktionsverfahren gegen das schwedische Institut eingeleitet. Schwedens Finanzaufsicht erklärte, sie habe bei der Swedbank eine Reihe von Schwächen bei den Vorkehrungen gegen Geldwäsche entdeckt. Die Behörde prüfe nun, ob sie eine Strafe verhängen solle. Die estnische Finanzaufsicht veröffentlichte eine ähnliche Mitteilung.

Die Swedbank soll über ihre estnische Filiale zwischen 2010 und 2016 jährlich bis zu 20 Milliarden Euro an verdächtigen Zahlungen abgewickelt haben. Sie hatte Verfehlungen bei den Vorkehrungen gegen Geldwäsche eingeräumt. Der ehemalige Konzernchef wurde gefeuert, der Aufsichtsratschef nahm seinen Hut.

Eine Entscheidung über eine Strafe wird Anfang 2020 erwartet. Die Finanzaufsicht kann maximal eine Buße in Höhe von zehn Prozent des Konzernumsatzes verhängen. Investoren befürchten daneben hohe Strafen der US-Behörden. Seit Bekanntwerden der Geldwäsche-Vorwürfe ist der Börsenwert der Swedbank um rund 40 Prozent geschrumpft. Am Dienstag verlor die Aktie 3,6 Prozent.

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