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Insider - Schweizer Versorger Alpiq geht Spartenverkauf an
7. November 2017 / 15:50 / vor 13 Tagen

Insider - Schweizer Versorger Alpiq geht Spartenverkauf an

Frankfurt/Zürich (Reuters) - Der mit Verlusten kämpfende Schweizer Stromkonzern Alpiq macht Insidern zufolge mit dem Verkauf von Vermögenswerten ernst.

A Swissgrid employee works in the newly opened operating centre during a media visit in Prilly near Lausanne February 9, 2015. According to its website Swissgrid ensures the secure, reliable and cost-effective operation of the 6700 kilometers (4163 miles) Swiss high-voltage electricity grid and is also responsible for coordination and grid usage in the cross-border exchange of electricity in Europe. Swissgrid employs 400 staff and is wholly owned by the Swiss electricity companies Axpo Power, Alpiq, Alpiq Suisse, BKW Netzbeteiligung, Axpo Trading, CKW and other shareholders. REUTERS/Denis Balibouse (SWITZERLAND - Tags: BUSINESS ENERGY BUSINESS EMPLOYMENT)

Der Konzern arbeite mit Goldman Sachs zusammen, um Käufer für die Sparten Digital & Commerce, Industrial Engineering und Building Technology & Design zu finden, wie mehrere mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Alpiq wolle noch im November Informationen an potenzielle Interessenten versenden und strebe eine erste Bieterrunde vor Weihnachten an. Alpiq und Goldman lehnten Stellungnahmen ab.

Das Unternehmen mit Sitz in Lausanne am Genfersee kämpft seit Jahren mit roten Zahlen, weil die Stromproduktion in seinen Wasserkraftwerken mehr kostet als Elektrizität am europäischen Strommarkt einbringt. Der Konzern hatte Ende August Pläne für einen Verkauf von Wasserkraftanlagen auf Eis gelegt, nachdem keine Käufer gefunden wurden. Zudem zeigte sich Alpiq bereit, Mehrheitsbeteiligungen der anderen Sparten zu veräußern. Das Unternehmen ist auch im Stromhandel, im Bereich Energie-Dienstleistungen sowie in der Planung von Kraftwerks- und Industrieanlagen tätig.

Das erste Halbjahr schloss Alpiq bei einem Umsatz von 3,4 Milliarden Franken mit einem Reinverlust von 109 Millionen Franken (94 Millionen Euro) ab.

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