March 27, 2018 / 10:02 AM / 9 months ago

Regulierer will Schweizer Banken keinen Kapitalzuschlag aufbrummen

A Swiss flag is pictured next to the Jet d'Eau (water fountain), and the Lake Leman from the St-Pierre Cathedrale in Geneva, Switzerland, June 5, 2012. REUTERS/Denis Balibouse/File Photo

Bern (Reuters) - Die Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma will den Banken des Landes über die internationalen Standards hinausgehende Kapitalvorschriften ersparen.

Auf der Jahres-Pressekonferenz erklärte Finma-Direktor Mark Branson am Dienstag, die einzelnen Länder würden erst beginnen, die im Dezember von den globalen Bankenregulierern vereinbarten sogenannten “Basel III”-Regeln umzusetzen. “Wir sind jetzt am Anfang dieses Prozesses, aber es ist ganz klar, wir gehen nicht in diesen Prozess mit der Absicht eines Zuschlag über die internationalen Standards”, sagte Branson.

Mit dem Reformwerk will der Baseler Ausschuss, in dem Notenbanken- und Behörden-Experten aus 28 Ländern Regulierungsstandards erarbeiten, das weltweite Bankensystem krisenfester machen. Für die Umsetzung bekommt die Branche einige Zeit: Die Einführungsphase beginnt 2022 und endet fünf Jahre später. Vertreter von Schweizer Banken hatten hinter vorgehaltener Hand wiederholt erklärt, sie fürchteten schärfere Vorgaben für die hiesigen Institute, wie das die Regulatoren in anderen Fällen bereits gemacht hätten.

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