February 24, 2015 / 4:53 PM / 5 years ago

Schweizer Wettbewerbshüter nehmen Edelmetallhandel ins Visier

Gold bars and Swiss Franc banknotes are seen in this illustration picture taken at the GSA in Vienna November 13, 2014. Swiss voters looked set November 30, 2014, to clearly reject proposals that would have forced the central bank to buy up massive amounts of gold and imposed strict limits on immigration, threatening close economic ties to the European Union. The "Save our Swiss gold" initiative, proposed by the right-wing Swiss People's Party out of concern that the central bank has sold too much of its gold in the past, looked set to be rejected by 78 percent of voters, according to an initial projection of the voting trend from Swiss broadcaster SRF. Picture taken November 13, 2014. REUTERS/Leonhard Foeger (AUSTRIA - Tags: BUSINESS) - RTR4G4CC

Zürich (Reuters) - Die Schweizer Wettbewerbshüter nehmen den Gold- und Edelmetallhandel von Banken unter die Lupe.

Es gehe um die Frage, ob Händler Preise manipuliert hätten, sagte ein Sprecher der Wettbewerbsbehörde WEKO am Dienstag. Erste Voruntersuchungen seien eingeleitet worden. Welche Banken betroffen seien, lasse sich nicht sagen. Die WEKO schaue den Markt schon seit dem vergangenen Jahr an.

Zuvor hatte das “Wall Street Journal” berichtet, das US-Justizministerium und die Derivate-Aufsicht CFTC untersuchten, ob Institute an den Märkten manipuliert hätten. Die Behörden schauten sich dabei sehr genau die Festsetzung der Preise für Gold, Silber, Platin und Palladium in London an. Laut der Zeitung, die sich auf eine mit der Angelegenheit vertraute Personen berief, sind mindestens zehn global tätige Banken betroffen, darunter Credit Suisse und UBS> aus der Schweiz. Beide Institute wollten sich zu dem Bericht nicht äußern.

Im Skandal um die Manipulation von Devisenkursen ermittelt die WEKO seit knapp einem Jahr gegen UBS, Credit Suisse, die Zürcher Kantonalbank (ZKB)[ZKB.UL] und die Bank Julius Bär. Diese Untersuchung, die auch vier ausländische Institute aus den USA und Großbritannien einschließt, sei noch nicht abgeschlossen, erklärte der WEKO-Sprecher.

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