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Früherer georgischer Premierminister verklagt Credit Suisse
29. August 2017 / 15:45 / vor einem Monat

Früherer georgischer Premierminister verklagt Credit Suisse

The logo of of Swiss bank Credit Suisse is seen at an office building in Zurich's Oerlikon suburb, Switzerland July 27, 2017. Picture taken July 27, 2017. REUTERS/Arnd Wiegmann

Zürich (Reuters) - Der frühere georgische Premierminister Bidsina Iwanischwili hat die Credit Suisse in Singapur, Neuseeland und auf den Bermudas verklagt.

Er wirft der Schweizer Großbank Versäumnisse vor, die zu betrügerischem Missmanagement und erheblichen Verlusten geführt hätten, wie seine Anwälte am Dienstag erklärten. Iwanischwili hatte der Credit Suisse bereits früher vorgeworfen, wegen betrügerischen Handlungen eines Kundenberaters Hunderte Millionen Dollar verloren zu haben und in der Schweiz Strafanzeige gegen die Bank eingereicht.

Die Credit Suisse hat eingeräumt, dass ein früherer Kundenberater interne Bestimmungen und Schweizer Gesetze verletzt habe und seine Handlungen vor der Bank zu verbergen versuchte. Iwanischwilis Vertreter argumentieren allerdings, dass der Berater kein Einzelgänger war, die Geschäftsleitung von seinen Handlungen wusste, nichts unternahm und Gebühren für die verkauften Produkte einstrich.

Die Credit Suisse erhielt nach eigenen Angaben bis Montagabend lediglich die in Neuseeland eingereichte Strafanzeige, die aber keine neuen Fakten enthalte.

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