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Unternehmensnachrichten

Behörde bemängelt Geldwäsche-Vorkehrungen von Schweizer Bank

FILE PHOTO: An oil pumpjack and a tank with the corporate logo of state oil company PDVSA are seen in an oil facility in Lagunillas, Venezuela January 29, 2019. REUTERS/Isaac Urrutia/File Photo

Zürich (Reuters) - Die Schweizer Banca Credinvest hat nach Ansicht der Finanzmarktaufsicht Finma schwer gegen Geldwäsche-Bestimmungen verstossen.

In Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Korruptionsfall rund um den venezolanischen Ölkonzern PDVSA seien die Vorkehrungen der Bank gegen Geldwäsche sowie das Risikomanagement ungenügend gewesen, erklärte die Finma am Dienstag nach Abschluss eines Verfahrens. Die Banca Credinvest habe ihre Kunden insbesondere im den Jahren 2013 bis 2017 ungenügend identifiziert, Transaktionen unzureichend überwacht, Prozesse lückenhaft dokumentiert und Verdachtsmomente zu spät gemeldet.

Die Behörde habe nun verschiedene Maßnahmen angeordnet. So müsse das Geldhaus alle vermögenden Privatkunden überprüfen und den von ihr selbst beschlossenen Ausstieg aus allen Kundenbeziehungen mit einem Bezug zu Venezuela rasch abschließen. Zudem dürfe die Bank während dreier Jahre keine neuen Kunden mit erhöhten Risiken wie zum Beispiel politisch exponierte Personen aufnehmen.

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