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Schweiz schiebt zwei Tunesier wegen Marseille-Angriff ab
11. Oktober 2017 / 05:11 / in 11 Tagen

Schweiz schiebt zwei Tunesier wegen Marseille-Angriff ab

Paris/Zürich (Reuters) - Die Schweiz schiebt ein tunesisches Paar im Zusammenhang mit dem tödlichen Messerangriff in Marseille Anfang Oktober in seine Heimat ab.

Bei dem Mann handele es sich um den Bruder des mutmaßlichen Täters, teilte die Bundespolizei am Dienstag mit. Er sei ausländischen Polizeidiensten wegen Verbindungen zur islamistischen Terrorbewegung bekannt. Eine Beteiligung am Messerangriff von Marseille sei allerdings noch unklar. Der Mann und die Frau würden aber aus Sicherheitsgründen abgeschoben. Die beiden wurden am Sonntagabend in der Stadt Chiasso an der Grenze zu Italien festgenommen, wo sie um Asyl bitten wollten.

Am 1. Oktober hatte ein Mann am Hauptbahnhof der südfranzösischen Hafenstadt Marseille zwei junge Frauen erstochen, bevor er von einem Soldaten erschossen wurde. Die radikalislamische IS-Miliz reklamierte die Tat für sich.

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